Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lifestyle

Goldfasan ist der Lifestyle Blog zur Verschönerung deines Alltags. Entdecke Tipps zu Lifestyle Themen wie Fashion & Beauty, Food, Reisen und mehr!

Frixion Stifte von Pilot

Ausprobieren oder Wegradieren // 5 Reisemomente, die ich gerne vergessen würde

Anfang des Jahres war ich drei Monate lang auf Mini-Weltreise, konnte jede Menge Orte von meiner Travel Bucket List streichen und habe unheimlich viele neue Erfahrungen gemacht. Die meisten Erlebnisse dieser Zeit waren wunderschön und ich würde sie niemals missen wollen, doch es gibt auch einige Erinnerungen, die ich am liebsten auslöschen würde. Weil ich inzwischen jedoch über die meisten von ihnen lachen kann, verrate ich euch heute fünf meiner verflixten Reisemomente. Los geht’s: 1. Die teuerste Cola der Welt in Vietnam Vietnam war die erste spontane Station auf unserer Reise und gleichzeitig auch die schönste. Vor allem der Norden hat es mir angetan, genauer gesagt die Gegend um Tam Coc. Von Bergen über Höhlen bis hin zu Tempelanlagen und Flüssen gibt es dort vor allem landschaftlich jede Menge zu entdecken – so zum Beispiel auch bei einer Bootstour auf den Gewässern der Region. Bei einem dieser Ausflüge hat uns eine sympathische ältere Vietnamesin über den Fluss gerudert, vorbei an Reisfeldern, Tempeln und durch die berühmten Grotten. Oft kommt es vor, dass an einer bestimmten …

Flasche aus der Limited Edition von Doli Bottles

Gewinnspiel // Mit Doli Bottles zum Auszeit Festival

Fusion, Nation, Plötzlich am Meer – in den letzten Jahren war ich auf so einigen Festivals unterwegs und habe diese kleinen oder größeren Wochenendtrips immer sehr geliebt. Diesen Sommer bin ich jedoch zu keiner einzigen Veranstaltung gefahren und der einfache Grund dafür ist: Ich brauchte eine Auszeit. Denn Festivals sind zwar alles Mögliche – eine riesige Tanzfläche, ein Abenteuerspielplatz für Große und ein guter Grund, um die Zeit zu vergessen – bloß eines sind sie in der Regel nicht, und zwar ein Ort der Entspannung. Denn seien wir mal ehrlich: Nach ein paar Tagen mit wenig Schlaf, Essen aus der Dose und dem ein oder anderen alkoholischen Getränk, möchte man am liebsten noch eine Woche Urlaub einreichen, um sich von den vielen Eindrücken erst einmal zu erholen. Auszeit im Tropical Islands Aber Festival ist nicht gleich Festival und es geht natürlich auch anders. Am 20. und 21. September findet im Tropical Islands in der Nähe von Berlin zum Beispiel das Auszeit Festival statt, das sich tatsächlich nach einem entspannten Mini-Urlaub anhört. Unter dem Motto #wirmachenblau …

One Line Drawing mit Goldfasan von Clara Schicketanz

Label-Liebe // Illustrationen von Clara Schicketanz aus Berlin

In letzter Zeit werde ich immer wieder gefragt, wieso mein Blog eigentlich Goldfasan heißt. Ich sag’s euch: Wegen meiner lieben Uroma Elisabeth, die mich als ich klein war immer so genannt hat, und davor meine Mama und bestimmt auch meine Oma. Eine kleine Familientradition also, die ich mit meinem eigenen Goldfasan bewahre. Oder besser gesagt meinen Goldfasanen. Denn nach einem Schriftzug auf der Haut folgte irgendwann mein Logo von der zauberhaften Stadtelster und letzte Woche durfte noch ein weiteres gefiedertes Kunstwerk bei mir einziehen: ein One Line Drawing der Berliner Illustratorin Clara Schicketanz, auch bekannt als lilla.clara. Willkommen in der Familie, du kleines Vögelchen ♥ Als vor einiger Zeit eine Nachricht von Clara in mein Postfach trudelte und ich mir ihren kleinen aber feinen Shop ansah, musste ich natürlich nicht lange überlegen. Die zarten Illustrationen von Landschaften über Menschen bis hin zu Mode sind nämlich genau nach meinem Geschmack. Zum Verkauf stehen verschiedene Kunstpostkarten und Drucke, außerdem fertigt Clara One Line Drawings nach individuellem Wunsch. Und weil mir neben einer Tätowierung auf der einen und einem Logo auf …

Schreibtisch im Homeoffice

Motivation // 5 Tipps, wie es mit dem Homeoffice endlich klappt

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich war schon immer eine große Freundin des Homeoffice. Meine Hausarbeiten sind grundsätzlich am heimischen Schreibtisch entstanden und nur im äußersten Notfall habe ich mich dafür in die Bibliothek gesetzt. Auch im Berufsleben habe ich vor allem kleine Büros schätzen und lieben gelernt, um weitestgehend ungestört arbeiten zu können. Ich bin unheimlich empfindsam, was Geräusche angeht und wenn ich konzentriert sein muss, kann mich schon die kleinste Bewegung im Raum aus dem Konzept bringen. Neulich habe ich ein Buch gelesen, in dem ich mich absolut wiedergefunden habe. Ein Kapitel darin heißt Ein Zimmer für sich allein und spielt auf den berühmten Essay von Virginia Woolf an. Darin steht unter anderem: “Damit auch Frauen große Romane verfassen könnten, müssten zwei Bedingungen erfüllt werden, wie Virginia Woolf schon 1929 schrieb: ‘Man gebe ihr ein eigenes Zimmer’ und ein kleines Einkommen, von dem sie halbwegs leben könne. Diese Forderung gilt heute nicht nur für Frauen, sondern für alle, die kreative Höchstleistungen erbringen wollen. Teamfähigkeit, ständige Erreichbarkeit, Großraumbüros, transparente Architektur und zu große finanzielle Unsicherheit sorgen …

Collage mit Geschenkidee für den Muttertag

Muttertag // 6 kleine Geschenkideen unter 40 Euro

Fragt mich nicht, was es damit auf sich hat, aber heute bin ich mit genau dem richtigen Bein aufgestanden. Trotz Montagsblues und grauer Suppe vor dem Fenster habe ich um halb sieben mein Bettchen verlassen, eine Runde Sport gemacht und sitze deutlich früher als gewohnt am Schreibtisch. Scheint fast so, als hätte ich meinen Sechs-Wochen-Dauer-Jetlag endlich überwunden und die permanente Müdigkeit erfolgreich bekämpft. Vielleicht liegt es aber auch an der Vitamin-D-Überdosis vom Wochenende, denn in Dresden war am Samstag allerschönster Sonnenschein. Vielleicht auch an den Frühlingsgefühlen, die sich selbst von dicken Regenwolken in Berlin nicht aufhalten lassen. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, weshalb meine Muttertagsideen in diesem Jahr derlei kitschig ausfallen, obwohl weder meine Mama noch ich der klassische Rosa-Typ sind. Mit dabei: ein Erinnerungsbuch zum Ausfüllen, ein paar kleine Schönmacher, ein neuer Lieblingstee und ein wunderschöner Strauß von Bloomy Days. Mit dem Code “goldfasan” bekommt ihr übrigens noch bis zum 14. Mai 20 Prozent Rabatt auf eure Bestellung bei den Bloomies! Alle Produkte im Überblick:  Blumenstrauß “Mommy’s Favorite” von Bloomy Days Bronzer mit Blumenmuster von Artdeco …

Waffelherz

Kaffeeklatsch // Kassel – ein Liebesbrief an meine Heimatstadt

Neulich bin ich über folgenden Satz gestolpert: "Der eigene Geburtsort ist kein Verdienst." In Berlin bekommt diese Aussage eine besonders große Bedeutung, denn echte Berliner sind quasi die Ultras unter den Lokalpatrioten und alle Nicht-Hauptstadt-Kinder stehen automatisch eine Stufe unter ihnen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Berliner und die Stadt noch mehr, aber dieser Umstand ist nunmal Fakt. Berliner sind einfach die besseren Menschen, finden sie. Als Kasselanerin kann ich da schon gar nicht mithalten, denn Kassel ist die hässlichste Stadt der Welt. Mag man Kurzzeitbesuchern, Durchreisenden – oder Berlinern – Glauben schenken, dann gehörte Kassel eigentlich direkt von der Landkarte entfernt. Sechzigerjahrebausünden treffen auf Spießbürgertum. Höchstens der Herkules ist vielleicht ganz nett. Wieso findet die documenta eigentlich nicht in Berlin statt?  Jedes Mal, wenn wir in Berlin auf meine Heimatstadt zu sprechen kommen, muss ich mich rechtfertigen. Muss ich Kassel rechtfertigen, erklären, wieso es diesen unsäglichen Ort überhaupt gibt. Ehrlich, ich bin das leid. Auch meine eigene Beziehung zu der Stadt ist keine einfache, was weniger an ihr selbst als vielmehr an familiären Umständen liegt …

Blick auf Altbauten

Kaffeeklatsch // Berliner Nachbarschaften

Ich wage zu behaupten, dass wir ganz passable Nachbarn sind. Abgesehen von gelegentlichen verbalen Auseinandersetzungen oder hier und da mal einer Youtube-Party bekommt man von uns im Haus nicht (mehr) allzu viel mit. Früher war das schon anders, wenn regelmäßig unser Nachbar von obendrüber vor der Tür stand und uns darum bat, die Musik doch bitte leiser zu stellen – sein Aquarium würde schon vibrieren. Paradoxerweise war dieser Nachbar ein in die Jahre gekommener Punker, der sich selbst den schönen Spitznamen Terror gegeben hatte. "Schon wieder dieser Spießer", dachten wir jedes Mal, wenn es erneut klingelte und Terror uns anbot, sich eine Schachtel Tennisbälle mit uns zu teilen, damit wir alle gemeinsam den Schall unserer Boxen dämmen konnten. Er selbst hörte nämlich auch nur allzu gerne Musik – vorzugsweise beim Staubsaugen – was den Lautstärkepegel manchmal ins Unermessliche trieb. Mittlerweile ist Terror ausgezogen und ich muss zugeben, dass er mir manchmal fehlt. Weil es irgendwie doch immer lustig war, wenn seine Stieftochter pausenlos "T E R R O R" durch unseren Hausflur brüllte, wenn es Mittagessen gab. …

Flatlay mit Landkarte und Technik

Kaffeeklatsch // Von Taschenaschenbechern und Spiegelreflexkameras – eine Reiseerfahrung

In meiner neuen Rubrik 'Kaffeeklatsch' werde ich euch ab sofort an meinen Gedanken aus dem Alltag teilhaben lassen. Es geht um Dinge, die mich bewegen und Texte, die mir in den Sinn kommen. Manchmal werde ich mir Luft machen, manchmal meinem Drang zum Schreiben nachgehen und manchmal auch nur kurz und knapp meine Meinung zu etwas äußern. Willkommen in meinem Kopfkino! Durchgefroren aber glücklich klettern wir vom Tagesboot zurück auf unsere Dschunke. Noch eine Nacht werden wir auf See in der wunderschönen Bai Tu Long Bay verbringen. Viele Passagiere von gestern sind bereits abgereist, stattdessen ist eine neue Gruppe an Bord gekommen. Die meisten von ihnen sind Familien oder ältere Ehepaare. Auch ein Pärchen in unserem Alter ist dabei, das allerdings nicht so recht zu der Reisegruppe passen mag. Mit nackten Füßen und Leinenhosen laufen die beiden an Deck umher, lernen voller Enthusiasmus, wie man frische Frühlingsrollen zubereitet und gestehen sich dabei immer wieder gegenseitig ihre Liebe. "Deine Frühlingsrolle gleicht einem aufgehenden Stern am Himmel", klingt es mir noch in den Ohren. Er trägt lange Haare, sie Dreadlocks. Sein Kapuzenpulli hat bereits …