Südtirol mit Baby // Zwischen Wandern, Wellness und Windelwechsel

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Wir reisen schon immer gerne und auch nach Leanders Geburt hat uns das Fernweh nicht verlassen. Mit seinen sechs Monaten ist der Kleine schon viel in seiner Heimat herumgekommen – wir haben in Oberstdorf die Berge bestaunt und seine Cousine in München besucht, den Bremer Stadtmusikanten gewunken und sind mit der berühmten Schmalspurbahn durch den Harz gedüst. Ach ja, in der Ostsee hat er neulich auch schon geplanscht. Bei unserer letzten Reise hat es uns wieder in die Höhenluft gezogen – diesmal ein wenig weiter weg und trotzdem gut von Berlin aus zu erreichen: Es ging ins wunderschöne Südtirol. In neun Tagen waren wir an drei Stationen und haben mit dem Auto einen Mini-Roadtrip durch die nördlichste Provinz Italiens gemacht.

Vom Familienhotel in Sankt Ulrich ging es weiter zum Wellness und Wandern in Moos und abschließend ins blühende Meran. Ein perfekter Mix, weil sowohl wir Eltern als auch Klein-Leo gleichermaßen Spaß hatten und keiner von uns zu kurz kam. Babypool, Bällebad und Rentierfütterung für ihn – Naturschauspiel Dolomiten, Entspannung und beste Südtiroler Spezialitäten für uns. Und noch etwas Schönes, trotz Familienurlaub: hin und wieder sogar ein wenig Zweisamkeit. Hotel oder Ferienwohnung? Funktioniert Wellnessurlaub auch mit Kind? Welche Aktivitäten gibt’s in Südtirol, wenn man ein Baby dabei hat? Hier lest ihr alle Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr.

Moos: Wo sich Hase und Rentier ‚Gute Nacht‘ sagen

Um nach Moos zu gelangen, schlängelt man sich mit dem Auto durch enge Täler und beschauliche Dörfchen im östlichen Teil von Südtirol. Dort angekommen, wirken die Wiesen auf einmal noch grüner und die Blumen noch bunter. Und das stimmt auch, denn hier beginnt der Naturpark Drei Zinnen, der für seine zauberhaften Dolomitengipfel und unberührten Landschaften bekannt ist. Er gehört seit 2009 zum UNESCO Welterbe der Dolomiten und umfasst eine Fläche von über 11.000 Hektar, die auf die Gemeinden Innichen, Sexten und Toblach verteilt sind. Mit seinen berühmten Drei Zinnen bei Wanderern und Wanderinnen besonders beliebt, bietet der Park auch viele schöne Routen, auf denen man wunderbar mit Baby unterwegs sein kann, ohne auf die Gipfel zu kraxeln oder große Höhen zu überwinden.

Die schönsten Ausflüge mit Baby im Naturpark Drei Zinnen

Wanderung durch das Fischleintal von Bad Moos zur Talschlusshütte

Tatsächlich eine der schönsten kleinen Wanderungen, die ich jemals gemacht habe, war die zur Talschlusshütte im Naturpark Drei Zinnen. Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Moos, von wo aus man nur etwa eine Stunde bis zur nächsten Jause braucht. Der Weg führt durch das Fischleintal vorbei an kunterbunten Blumenwiesen, kleinen Hütten, einem kühlen Bächlein und malerischen Wäldern. Allgegenwärtig ist das Dolomitenpanorama, das man hier ständig vor der Nase hat und dafür sorgt, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.

Der Weg ist etwa sechs Kilometer lang und verteilt sich über 230 Höhenmeter. Für einen Kinderwagen mit großen Rädern ist der Untergrund kein Problem, aber da wir nur unseren Reisebuggy dabei hatten, haben wir uns doch lieber für die Trage entschieden. Bei den geringen Anstiegen war das aber für alle gut machbar und Leander konnte vom Rücken aus ebenfalls die schöne Aussicht genießen. Wer noch einen Zwischenstopp braucht, kann an der Fischleinbodenhütte Rast machen. Danach auf jeden Fall noch einmal gut eincremen und an eine Kopfbedeckung (nicht nur für die Kleinen) denken, denn es wird heiß und gibt nur wenige schattige Plätzchen bis zur nächsten Hütte.

Die Talschlusshütte liegt, wie der Name schon vermuten lässt, am Ende des Tales, und ist deshalb der perfekte Ausgangspunkt, um weiter zu wandern, klettern oder mit dem Rad durch die Sextner Dolomiten zu fahren. Direkt an der Hütte gibt es einen großen Spielplatz und ein Gehege mit Enten und Häschen für die Kids. Leander liebt es schon mit seinen sechs Monaten, Tiere zu beobachten und so hatte auch er hier seinen Spaß. Zur Jause empfehle ich das Käsebrot (reicht locker für Zwei) und eine eiskalte Holunderblütenschorle. Mein liebstes Sommergetränk, das leider nur in den Bergen so wunderbar schmeckt und das ich in den neun Tagen deshalb literweise getrunken habe. Zurück nimmt man den gleichen Weg und läuft wieder etwa eine Stunde lang zurück zum Parpkplatz in Moos.

Rentierfütterung an der Bergstation Rotwand

Auf der Rotwand im Hochpustertal lebt das einzige Rentierrudel Italiens. Zu den wöchentlichen Highlights in der Region zählt die Rentierfütterung, die nicht nur für Kinder spannend ist. Wir hatten Glück, dass direkt nach unserer Ankunft in Moos die erste Sommerfütterung stattfand, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben. Das große Gehege befindet sich direkt an der Bergstation der Kabinenbahn Rotwand, die in Moos startet. Eine Berg- und Talfahrt kostet 20 Euro für Erwachsene und 14 Euro für Kinder, der Eintritt zur Fütterung ist frei.

Zu Beginn wurde jedes Kind einzeln (!) vom Guide begrüßt, bekam eine Glücksanstecknadel und ein Küsschen vom Stoffrentier Rudolph. Im Gehege lernten wir dann abwechselnd auf Deutsch und Italienisch jede Menge Wissenswertes über die (Südtiroler) Rentiere. Es wurden ein Rentierkönig und eine Rentierkönigin gekürt und die Kinder durften die Tiere mit Isländisch Moos und Getreidepralinen füttern. Diese Station gehört übrigens zu einem der insgesamt fünf 3 Zinnen Family Parks, an denen Kinder die alpine Tierwelt und das UNESCO Welterbe Sextner Dolomiten mit seinen Sagen und Geschichten spielend erforschen können.

Im Sommer 2019 finden die Rentierfütterungen zu folgenden Zeiten statt:

  • 13.06. – 21.07.2019: jeden Donnerstag um 14.00 Uhr
  • 22.07. – 26.08.2019: jeden Montag um 14.00 Uhr
  • 27.08. – 12.09.2019: jeden Donnerstag um 14.00 Uhr

 

Mit der Bergbahn auf die Rotwandwiesen

Ein schöner Ausflug ist, abgesehen von der Rentierfütterung, allein die Fahrt mit der Umlaufbahn hinauf zu den Rotwandwiesen. Die Talstation befindet sich direkt neben dem Hotel Bad Moos, die Gondel schwebt zunächst recht flach über die Blumenwiesen, bis es schließlich steil den Berg hinauf geht. Oben angekommen genießt man den besten Blick auf ein grandiones Dolomitenpanorama – so auch vom direkt neben der Bergstation gelegenen Kinderspielplatz. Dank zwei Hütten in Laufnähe ist man hier außerdem bestens mit kalten Getränken und einer leckeren Jause versorgt.

Auch oben auf der Rotwand gibt es natürlich jede Menge Wanderungen, die unter anderem für Familien mit Babys, kleinen oder größeren Kindern geeignet sind. Empfehlen kann ich den Familienrundweg, der an der Bergstation beginnt. Er dauert etwa eine Stunde, ist 2,2 Kilometer lang (640 Höhenmeter) und führt mit wenigen Anstiegen durch die schönen Bergwiesen und Wälder. Unterwegs gibt es einige nette Plätze zum Picknicken. Der Weg soll laut Wegweiser auch mit Kinderwagen befahrbar sein, ich würde jedoch auch hier eher eine Trage oder Kraxe mitnehmen.

Hoteltipp: Bad Moos Dolomites Spa Resort

Das Bad Moos Dolomites Spa Resort liegt am Eingang des Naturparks Drei Zinnen und ist somit der perfekte Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge. Unser Auto haben wir vor Ort einfach stehen lassen und waren nur noch zu Fuß oder per Bergbahn unterwegs. Und wenn wir nicht gerade auf Tour waren, haben wir es uns im hoteleigenen Spa oder beim besten Südtiroler Schmaus gut gehen lassen.

Die Besonderheiten des Hotels im Überblick

  • Großzügiger Wellnessbereich mit hauseigener Schwefelquelle:
    Innen- und Außenpool (mit herrlichem Dolomitenblick!) und Extra-Kinderpool. Sowohl in den Ruheräumen als auch im Garten sehr viel Platz, sodass man immer ein ruhiges Eckchen findet. Ich habe das berühmte Schwefelbad mit anschließender Massage getestet und mich seit Leanders Geburt nicht mehr so entspannt gefühlt.
  • Leckere Verwöhnpension mit regionaler Küche:
    Perfekt, wenn man sich im Urlaub keine Gedanken um die Verpflegung machen und trotzdem gut essen möchte. Die Verwöhnpension umfasst ein großes Frühstücksbuffet, eine Nachmittagsjause und ein 5-Gänge-Menü am Abend. Ich hatte selten solche Entscheidungsschwierigkeiten bei der Gangwahl – es war alles so lecker!
  • Geräumige Familienzimmer:
    Unsere Suite hatte einen getrennten Wohn- und Schlafbereich und einen riesigen Balkon. Für uns als kleine Familie perfekt, weil Leander abends in Ruhe schlummern konnte, während wir noch im Wohnzimmer oder auf dem riesengroßen Balkon mit Bergblick saßen. Seit kurzem hat das Hotel einige komplett renovierte Zimmer in modern-gemütlichem Design – wir müssen also unbedingt nochmal wiederkommen.

 

Sankt Ulrich: Paradies für Familien und Sportbegeisterte

Sankt Ulrich in Gröden ist eine hübsche kleine Gemeinde mitten im UNESCO Weltkulturerbe der Dolomiten. Sie gehört zu den bekanntesten Wintersportorten der Alpen und zählt auch im Sommer zu einem der beliebtesten Urlaubsziele – vor allem für Familien und Sportbegeisterte.

Die schönsten Ausflüge mit Baby in Sankt Ulrich

Spaziergang durch Sankt Ulrich

Zuerst lohnt sich allein ein Bummel durch die kleinen Gassen des malerischen Ortskerns von Sankt Ulrich. Die bunten Fassaden der Häuser sind nicht nur eine schöne Fotokulisse, sondern machen auch das Besondere des Städtchens aus. In der Fußgängerzone kann man sich die Nase an den hübsch dekorierten Schaufenstern platt drücken und wird neben Speck und anderen Südtiroler Spezialitäten vor allem über jede Menge Holzfigürchen stolpern. Sankt Ulrich gilt nämlich seit über zwei Jahrhunderten als internationales Zentrum für Holzschnitzereien – auch ein nettes und mal etwas anderes Mitbringsel für zu Hause.

Mit der Bergbahn auf die Seiser Alm

Direkt aus dem Ort fährt eine Umlaufbahn hinauf auf die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas. Die Bergstation ist der ideale Ausgangspunkt für Touren zu Fuß, mit dem Mountainbike – und auch mit dem Kinderwagen (mit Buggy eher nicht zu empfehlen). Bei den Familienwochen können die Kids in die magische Welt der Hexen und Hexenmeister der Dolomiten eintauchen oder das Leben auf einem Bauernhof kennenlernen. Familienfreundliche Spazierwege erzählen u. a. vom Leben im Mittelalter und im Naturparkhaus können Kinder die Tier- und Pflanzenwelt erkunden.

Schwimmen im Erlebnisbad Mar Dolomit

Wer sich von seinen Wanderungen erholen, bei heißem Wetter abkühlen oder bei Regen aufwärmen möchte, sollte dem Erlebnisbad Mar Dolomit einen Besuch abstatten. Viele Ecken wurden hier gerade erst erneuert und neben einem Sport-, Sole- und Freibecken gibt es jetzt auch einen neuen Außenbereich mit Babybecken samt kleiner Wasserrutsche. Erwachsene können sich auf eine große Saunalandschaft freuen.

Hoteltipp: Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel

Wer auch im Urlaub mit Kind nicht auf Wellness verzichten möchte, dem sei das Cavallino Bianco in Sankt Ulrich ans Herz gelegt. Ein wunderschönes Familienhotel im Zentrum des Ortes, das wirklich jeden Wunsch von Kindern und Eltern erfüllt.

Die Besonderheiten des Hotels im Überblick

  • Kinderbetreuung ab einem Monat
    Kinderbetreuung in Hotels ist nicht außergewöhnlich, Kinderbetreuung ab einem Monat aber schon. Im hauseigenen Kids Club, dem Lino Land, sind bereits die Kleinsten Willkommen und werden von einem Team aus Tagesmüttern liebevoll umsorgt. Nach einem kurzen Probelauf haben wir Leander am nächsten Tag für ein Stündchen dort gelassen und es hat super geklappt. Er war so begeistert von den vielen neuen Spielzeugen, dass er am liebsten noch ein Weilchen geblieben wäre.
  • My Time, Two Time, Family Time, Kids Time
    Das Cavallino Bianco ist darauf spezialisiert, dass jeder in der Familie auf seine Kosten kommt – allein, zu zweit und gemeinsam als Familie. Es gibt unzählige Angebote für jedes Alter – von Sport- und Outdooraktivitäten über Grillfeste und Themenparties bis hin zum abendlichen Kino oder Variété. Bei jeder Aktion bekommt man einen Aufkleber in Blattform, den man auf seinen persönlichen Familienbaum klebt. Ziel ist es, alle Äste gleichmäßig mit My Time, Two Time, Family Time und Kids Time zu befüllen.
  • Wellness mit Kind
    Bis auf den Saunabereich ist im Cavallino Bianco der gesamte Spa-Bereich auf Familien ausgelegt. Alle Schwimmbecken haben eine angenehm warme Temperatur und es gibt einen riesigen Baby- und Kinderpool mit Rutschen und Wasserspielzeug, außerdem große Daybeds und Babyschaukeln. Zum Spa-Menü gehört unter anderem eine Babymassage.

Meran: Die Stadt, wo die Zitronen blühn

Schon beim ersten abendlichen Spaziergang habe ich mich direkt in die kleine Stadt im Herzen Südtirols verliebt. Meran liegt mitten in den Bergen und wirkt zeitweise trotzdem so mediterran, als würde man durch Florenz flanieren. Kinder spielen abends auf den Straßen, während die Erwachsenen ihren Aperol Spritz genießen. Es sind viele Touristen unterwegs, aber es ist trotzdem nirgends überfüllt. Im Gegenteil: Die Atmosphäre ist wunderbar entspannt – keine Spur von Hektik oder Stress.

Die schönsten Ausflüge mit Baby in Meran

Tappeinerweg

Ein schöner und familienfreundlicher Spaziergang ist der Tappeinerweg oberhalb von Meran. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und ihre Umgebung mit grünen Weinbergen, kleinen Schlösschen und dem allgegenwärtigen Alpenpanorama. Und dann wären da noch die vielen Blumen und Pflanzen, die dort oben blühen. Ich habe selten so viele bunte Blüten gesehen und erschnuppert, wie im sommerlichen Meran.

Der Tappeinerweg ist etwa vier Kilometer lang, startet gegenüber der Gilfpromenade und führt dann am Küchelberg entlang bis nach Gratsch. Wir sind andersherum gelaufen, weil es von unserer Ferienwohnung aus praktischer war. Die Straße hinauf war allerdings ziemlich steil und mit Baby in der Hitze nicht unbedingt empfehlenswert. Besser ist es, den Bus aus Meran zu nehmen oder im Anschluss damit zurück in die Stadt zu fahren. Insgesamt ist der gesamte Weg aber perfekt für den Kinderwagen geeignet. Neben schattigen Bänken gibt es oben auch einige Ausflugslokale zum Erfrischen.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind das absolute Highlight in Meran und nicht nur für (Hobby-)Botaniker*innen einen Besuch wert. Ich finde schon die Gärten der Welt in Berlin sehr schön, aber der botanische Garten Merans toppt wirklich alles. In über 80 Gartenlandschaften und verschiedenen Themengärten blühen hier so viele verschiedene Blumen, dass man gar nicht weiß, wohin man seine Nase zuerst strecken soll. Oberhalb gibt es ein paar Aussichtspunkte, von denen man nicht nur die bunten Gartenlandschaften, sondern auch das Meraner Umland bestaunen kann.

Auch für Kinder gibt es in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff jede Menge zu entdecken. Eine Voliere mit bunten Vögeln, ein Gehege mit flauschigen Häschen, einen Wasserspielplatz zum Abkühlen oder eine Grotte mit Multimediashow sind nur eine Dinge, die man hier mit Kindern unternehmen kann. Den Erlebnisparcours „Botanische Unterwelt“ haben wir diesmal leider nicht geschafft, aber heben wir uns gerne für unseren nächsten Besuch auf. Bis dahin kann Leo dann auch schon selbst hindurchlaufen …

Kostenpunkt: 

  • Erwachsene: 14 €
  • Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder unter 18): 30 €
  • Mini-Familie (1 Erwachsener + Kinder unter 18): 16 €
  • Kinder unter 6: Eintritt frei
  • Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18: 12 €

Abendlicher Spaziergang durch Meran

„Ich fühl‘ mich wie Goethe“, sagte ich zu Moritz, als wir durch das abendliche Meran spazieren. Nicht etwa, weil sich der große Dichter auf seiner Italienreise tatsächlich hier aufgehalten hätte, sondern vielmehr, weil ich es mir genau so vorstelle: „das Land, wo die Zitronen blühn“. Vor allem abends hat die Stadt ein ganz besonderes Flair zwischen entspannt, dynamisch und als würden die Uhren ein wenig langsamer ticken. Viele Familien sind bis spätabends mit ihren Kindern in den Gassen unterwegs, die Menschen sitzen vor den Bars und beobachten das Treiben, hier und da spielt ein*e Straßenmusiker*in und an der Passer entlang der Wandelhallen ist es angenehm kühl. Hach Meran, wieso bist du nur so schön?

Es gibt neben Berlin ehrlich gesagt nicht viele Orte, bei denen ich auf Anhieb sage, dass ich gerne hier wohnen würde. Neben Vancouver, Marseille und Wien steht seit neuestem auch Meran auf meiner Liste. Wer weiß, was das Leben noch so bringt … jedenfalls möchte ich schon bald wiederkommen und noch mehr erleben, denn an zwei Tagen haben wir zwar schon eine Menge geschafft, aber noch längst nicht alles gesehen. Aktuell auf meiner To-Do-Liste: die Therme Meran, der rote Sessellift und das Knottnkino mit Blick auf die Berge.

Übernachtungstipp: Résidence Désirée Classic & Design

Nach zwei Aufenthalten im Hotel haben wir in Meran in einer Ferienwohnung übernachtet, was mit Baby seine Vorzüge hat. Im Hotel haben wir es genossen, dass wir dank Babyphone mal wieder zu zweit in Ruhe essen gehen konnten; in der Ferienwohnung waren wir dafür nicht an feste Zeiten gebunden – denn mit Baby klappt nunmal nicht immer alles reibungslos. In der Résidence Désirée Meran konnten wir unseren Rhythmus selbst bestimmen und haben trotzdem sehr komfortabel gewohnt.

Die Besonderheiten der Unterkunft im Überblick

  • Zentrale Lage 
    Die Résidence Désirée liegt in einer ruhigen schönen Allee Merans. In nur wenigen Minuten gelangt man zu Fuß in die Innenstadt und hat viele Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants in der Nähe. Viele Sehenswürdigkeiten erreicht man ebenfalls fußläufig und kann das Auto getrost in der hauseigenen Tiefgarage stehen lassen.
  • Modernes Design
    Neben der hübschen Villa aus dem 19. Jahrhundert, in der sich die Classic Apartments befinden, gibt es nebenan seit kurzem ein ganz neues Apartmenthaus mit modern eingerichteten Ferienwohnungen mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich, Küchenzeile und Badezimmer. Wir haben besonders die Abende auf dem schönen Balkon bei einem Gläschen Wein mit Blick in den Garten und auf die Berge genossen.
  • Pool und Sauna
    Trotz Ferienwohnung muss man auch in der Résidence Désirée nicht auf Wellness verzichten. Im Garten gibt es einen schönen Pool und im Keller des Hauses ganz neu einen kleinen Spa-Bereich mit finnischer Sauna, Dampfbad, Eisbrunnen und Ruheraum. Massagen oder andere Treatments kann man in den beiden Partnerhotels Park Hotel Mignon und Hotel Adria hinzubuchen, die zu den ältesten Häusern der Stadt gehören.

4 Kommentare

  1. Antworten
    Tamara

    Südtirol ist einfach traumhaft schön und da bin ich, zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kids, einfach sehr sehr gerne! Wir nächtigen zumeist im Familienhotel Feldhof (https://www.feldhof.com/) und lieben es jeden Tag inmitten der beeindruckenden Landschaft aufzuwachen und gemeinsam die Orte zu erkunden. In Meran flanieren wir auch immer gerne, besonders in den Abendstunden, wenn die Kurstadt eine unvergleichliche Atmosphäre erhält. Einfach traumhaft! Wir kommen immer gerne nach Südtirol.

    Lieben Gruß,
    Tamara

    1. Antworten
      Moritz

      Danke für deinen Kommentar 🙂
      Das war sicherlich auch nicht unser letzter Besuch in Südtirol. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

  2. Antworten
    Heini Goerlich

    Vielen Dank für den anregenden Reisebericht, ganz super. Besonders angetan war ich von dem Bericht von Meran. Ich mag diese Stadt mit dem unwiderstehlichen Charme und Mischung von Mediterranem un Alpinen. Prima der Hinweis zur Unterkunft Residence Dèsirèe, das klingt sehr verlockend und da haben wir jetzt auch gebucht, das liegt ja ganz toll im Zentrum und doch ruhig.

    1. Antworten
      Sonja Author

      Freut mich, dass ich euch mit meinem Bericht inspirieren konnte. Ich wünsche euch eine tolle Zeit in Meran, die Residence Désirée wird euch sicher gut gefallen!

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