Stillen und Hautpflege // Weshalb mir Naturkosmetik jetzt noch wichtiger ist

– Anzeige – in Kooperation mit EDEKA – 

In den letzten Jahren ist mein Kosmetikfach im Bad nicht nur geschrumpft, sondern auch wesentlich „grüner“ geworden. Während ich vorher ständig neue Produkte ausprobiert habe, wovon die Hälfte mit der Zeit meistens eingetrocknet oder zerkrümelt ist, stehen da jetzt fast nur noch ausgewählte Lieblinge mit guten, natürlichen Inhaltsstoffen. Seit der Schwangerschaft und Stillzeit beschäftige ich mich noch mehr mit dem Thema Naturkosmetik, weil meine Beautyroutine nicht mehr nur mich allein, sondern auch mein Baby betrifft. Heute teile ich mit euch meine Tipps in Sachen Stillen und Hautpflege.

1. Weniger ist mehr

Viele Produkte sind viel ergiebiger, als man es ihnen auf den ersten Blick ansieht und halten dank guter Qualität auch bei kleinen Mengen das, was sie versprechen. Mein eines Fläschchen Massageöl für den Babybauch hat mich durch die gesamte Schwangerschaft begleitet und war erst pünktlich zur Geburt aufgebraucht. Mit einer sparsamen Anwendung tut ihr außerdem nicht nur eurem Sparschwein etwas Gutes, sondern leistet auch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz.

Sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit sind verträgliche und natürliche Inhaltsstoffe besonders wichtig. Denn einige Produkte, die wir in dieser Zeit auf unsere Haut auftragen, enthalten Inhaltsstoffe, die in unseren Organismus und damit auch zum Kind gelangen können. Vor allem in den Bereichen Brust, Bauch und Achseln (Stichwort: Deo ohne Aluminium!) achte ich seitdem auf unbedenkliche Produkte, die weder mir noch Leander schaden. Je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe, desto besser.

Was Make-up betrifft, war ich schon immer der natürliche Typ. Im Alltag nutze ich nur Mascara und gelegentlich Lippenstift. Seit Leander auf der Welt ist, bin ich zwar ständig müde, aber nutze trotzdem erstaunlich selten Concealer. Trotz großer Augenringe bin ich beim Blick in den Spiegel nämlich meistens zufrieden, denn diese gehören momentan einfach dazu und stören mich deshalb auch nicht großartig. Ganz im Gegenteil: Ich fühle mich als Mama pudelwohl in meiner Haut, ganz natürlich – einfach so, wie ich bin. Einige wenige und dafür hochwertige Kosmetikprodukte reichen mir im Alltag deshalb völlig aus.

2. Auf einer Linie

Seit ich weniger Produkte nutze, habe ich mich auch auf einzelne Kosmetikmarken fokussiert, die mich überzeugen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Haut auf geschlossene Pflegelinien besser reagiert, als wenn man sich ständig durch das Sortiment probiert. Wichtigster Faktor für mich: Natürlich muss es sein.

Zu meinen Favoriten zählt deshalb seit kurzem die neue Naturkosmetikmarke Blüte-Zeit von EDEKA, die mit Produkten wie Duschgel und Bodylotion, Shampoo und Spülung, Gesichtscreme, Deo und Lippenpflege die perfekte Basic-Linie für meine tägliche Beautyroutine ist. Alles vegan, mit natürlichen Bio-Inhaltsstoffen, tierversuchsfrei und nach dem Naturkosmetik-NATRUE Qualitätsstandard zertifiziert. Das NATRUE-Label setzt einen hohen Standard bei der Definition von Natürlichkeit der Kosmetikprodukte, was die Blüte-Zeit Naturkosmetik für mich zum perfekten Begleiter in der Stillzeit macht.

Mein Favorit der Linie ist definitiv die 24h-Feuchtigkeitscreme für das Gesicht. Ich habe schon immer sehr trockene Haut und die Formulierung aus Bio-Gingkoextrakt, Bio-Sheabutter und Hyaluronsäure pflegt sie jetzt im Herbst super gut, ohne zu beschweren. Und dann noch dieser zarte Duft!

Ein weiterer Pluspunkt: Blüte-Zeit wird in Deutschland hergestellt und wandert easy peasy beim wöchentlichen Einkauf in meinen Jutebeutel, ohne dass ich extra einen Drogeriemarkt aufsuchen muss. Denn die Naturkosmetikmarke ist bei EDEKA und Netto Marken-Discount erhältlich. Alle Produkte findet ihr hier im Überblick.

3. Sich riechen können

Diese Aussage bekommt in der Schwangerschaft und Stillzeit nochmal eine neue Bedeutung. Ganz plötzlich reagiert man anders auf verschiedene Gerüche, was bedeuten kann, dass das Lieblingsessen auf einmal nicht mehr schmeckt oder dass der Lieblingsduft ganz hinten im Schrank verschwindet. Eine schwangere Freundin von mir konnte nicht mal mehr ihr Waschmittel riechen und ist deshalb auf die parfümfreie Variante umgestiegen.

Parfümfreie (Kosmetik-)Produkte sind aber nicht nur in der Schwangerschaft von Vorteil, sondern auch später beim Stillen und vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt. Neugeborene reagieren noch sehr empfindlich auf Gerüche und könnten irritiert sein, wenn ihre Mama nach dem Duschen plötzlich ganz anders duftet als zuvor. In den ersten Wochen habe ich deshalb komplett auf Pflegeprodukte mit Parfüm verzichtet und bevorzuge nun Naturkosmetik mit einem Duft aus natürlichen ätherischen Ölen. Das Gleiche gilt natürlich auch für den Partner oder die Partnerin.

4. Guter Inhalt, schlechter Inhalt

Sowohl die Schwangerschaft als auch das Wochenbett sind eine aufregende, anstrengende und herausfordernde Zeit. Dinge wie die richtige Hautpflege stehen dabei nicht an erster Stelle – und das ist auch richtig so. Dennoch tat es gut zu wissen, dass ich mir keine Gedanken darum machen muss, weil ich die passenden Produkte ohnehin zu Hause hatte. Sowohl vor als auch nach der Geburt habe ich auf natürliche Inhaltsstoffe geachtet. Diese können zwar, müssen aber nicht speziell für schwangere Frauen oder Mamas gemacht sein. Ich habe ganz einfach meine Kosmetiklieblinge weiter genutzt und die kleinen Auszeiten im Badezimmer genossen.

Meiner Meinung nach sollte man bei konventionellen Kosmetikprodukten auf Inhaltsstoffe wie Parabene verzichten, um kein Risiko einzugehen. Ich persönlich habe mich dazu entschieden, weil ihre Langzeitwirkung Studienberichten zufolge noch nicht ausreichend erforscht ist und sie in bestimmten Konzentrationen unser Hormonsystem beeinflussen können. Genau deshalb setze ich lieber auf Alternativen mit pflanzlichen Konservierungsmitteln. Für weiche Haut brauche ich keine Paraffine, sondern nutze Öle auf Pflanzenbasis. Wenn ihr euch bei bestimmten Inhaltsstoffen unsicher seid, fragt am besten euren Frauenarzt oder eure Frauenärztin um Rat. Auch praktische Apps wie Codecheck helfen hier weiter.

5. Schönheit von Innen

Eine Sache, an die ich mich selbst immer wieder erinnern muss: Zwischendurch auch mal Zeit für sich selbst nehmen, ganz in Ruhe essen und trinken, nicht nur schnell nebenbei. Mittags reicht es bei mir oft nur für ein paar Snacks im Stehen, aber abends haben wir uns zu Hause inzwischen ganz gut eingespielt. Meistens kocht mein Mann und ich bringe Leander ins Bett (oder umgekehrt) – anschließend können wir noch ein wenig Zeit zu zweit genießen. Das ist mir unheimlich wichtig, um für den Alltag mit Baby wieder etwas Kraft zu tanken. Ich ernähre mich vegetarisch und wir kochen jeden Tag frisch mit viel Gemüse. Weil ich nach der Geburt recht schnell abgenommen habe, hat meine Hebamme mir allerdings geraten „an jedes Essen einen Schluck Sahne ranzumachen“. Natürlich solltet ihr euch in der Stillzeit gesund ernähren, aber gönnt euch auch mal etwas und verzichtet nicht unnötig auf Kalorien, denn das hilft weder euch noch eurem Baby. Eines meiner Hauptnahrungsmittel ist derzeit übrigens Schokolade …

Ein paar Tipps, um gut versorgt durch den Tag zu kommen:

  • Am Abend zuvor ein wenig mehr kochen, damit es für den nächsten Mittag reicht.
  • Gesunde Snacks wie Obst, Gemüse oder Müsliriegel für zwischendurch.
  • Im Wochenbett hat mir eine Freundin Stillkugeln gemacht, die waren super. Zwei davon und ich war für eine ganze Weile satt. Im Netz findet ihr jede Menge Rezepte dazu.
  • Suppen kann man wunderbar portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.
  • In den ersten Monaten hat es mir sehr gut getan, einmal am Tag draußen in der Sonne einen Kaffee zu trinken, während Leo im Wagen seinen Mittagsschlaf gehalten hat (am besten mit einem Stück Kuchen dazu!)

Wer stillt, ist ohnehin immer durstig – also denkt daran, vor oder nach jeder Stillmahlzeit selbst ein großes Glas Wasser zu trinken. Meine Haut saugt das förmlich auf, denn seien wir mal ehrlich: Es hilft alles Cremen nichts, wenn die Haut von Innen nicht genug Feuchtigkeit bekommt. Beim Stillen wiegt diese Regel gleich doppelt so viel. Im Winter und nach der Geburt habe ich kannenweise ungesüßten Stilltee getrunken – das tat gut und hatte gleichzeitig einen milchfördernden Effekt.

Das alles sind meine persönlichen Erfahrungen, doch ihr allein wisst, was für euch am besten ist. Hört in euch hinein, nehmt euch Momente der Ruhe und versucht tatsächlich mal zu schlafen, wenn das Kind schläft. Diese Augenblicke kann ich an einer Hand abzählen, aber immer dann habe ich sie wirklich dringend gebraucht. Ansonsten gibt es nur noch eines, was du nicht vergessen solltest: Du bist eine wunderschöne Mama, egal um welche Uhrzeit! 

 

Schreibe einen Kommentar

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu