Elternzeit auf Bali // Unser Zuhause in Canggu

Wohnraum mit Couch und Esstisch

 – Anzeige – In Kooperation mit Airbnb –

Bei der Planung unserer gemeinsamen Elternzeit haben wir viel darüber nachgedacht, was mit Baby wohl die bequemste Art zu Reisen ist. Auto, Flugzeug oder Bahn? Ein familienfreundliches Hotel oder doch lieber eine Ferienwohnung? Länger am gleichen Ort verweilen oder jede Woche Neues entdecken?

Unterwegs haben wir gemerkt, dass all diese Überlegungen nicht unbedingt wichtig sind. Und vor allem: Dass es auf unsere Fragen keine Universalantwort gibt. Denn erstens ist jedes Kind unterschiedlich und kommt besser oder schlechter mit bestimmten Gegebenheiten klar. Und zweitens ist mit einem Baby ohnehin jeder Tag anders und niemals vorhersehbar. Was heute super funktioniert hat, kann morgen schon wieder ganz anders aussehen.

In den letzten drei Monaten haben wir also einfach alles einmal ausprobiert. Wir haben in 19 verschiedenen Hotels von Budget bis Luxus gewohnt, haben mal länger und mal kürzer in kleinen Apartments übernachtet. Die längste Zeit der Reise haben wir in Canggu auf Bali verbracht, in unserem eigenen kleinen Häuschen am Berawa Beach. Gesucht, gefunden und gebucht über Airbnb – und vor Ort auch gleich noch ein bisschen mehr verliebt in das wunderschöne Bungalow, das in dieser Zeit für uns zu einem zweiten Zuhause geworden ist. Eine Zeit, an die wir uns ganz bestimmt unser Leben lang erinnern werden. Und eine Art der Unterkunft, die wir allen reisenden Eltern ans Herz legen können.

Bungalow von außen

Auf Bali gibt es zwar unzählige Hotels, es ist aber ebenso üblich, sich sein eigenes kleines Bungalow oder Ferienhaus zu mieten. Preis-Leistung ist hier oft unschlagbar und von einfacher bis gehobener Ausstattung ist alles dabei. Wo man sich auf Bali (fast) immer sicher sein kann: Das Haus ist schön eingerichtet – ich habe noch an keinem anderen Ort erlebt, dass so sehr auf das Design und jegliche Details geachtet wird. Unser Bungalow hatte einen gemütlichen Boho-Stil und wirkte durch die weißen Möbel noch heller und freundlicher, als es sowieso schon war. Die Miete war für einen Monat etwa genauso teuer, wie die für unsere Wohnung in Berlin. Kleiner Tipp: Wer bei Airbnb wochen- oder sogar monatsweise bucht, bekommt oft einen Rabatt.

Die Größe des Bungalows war für uns drei perfekt. Die meisten Unterkünfte auf Bali sind riesig und haben zwei, drei oder mehr Schlafzimmer. Zum Teilen mit Freunden ideal, als dreiköpfige Familie dann aber doch zu viel des Guten. Hier hatten wir ein sehr großes Wohnzimmer mit Couch, Arbeits- und Essbereich so wie einer offenen Küche. So viel Platz für Leo, um jeden Tag Laufen zu üben und in dem Fall viel besser als jedes Hotelzimmer. Hinter dem Wohnbereich befand sich unser Schlafzimmer mit offenem Bad. Gut zu wissen: Bei der typisch balinesischen Bauweise sind nicht nur die Bäder unter freiem Himmel, sondern meistens auch der Wohnbereich. So war es auch bei uns, bloß haben wir darauf geachtet, dass sich dieser trotzdem verschließen lässt, damit Leander frei herumlaufen und nicht in den Pool fallen kann. Offen war der Teil also nur oberhalb der Fenster. Alternativ gibt es auf Bali übrigens mehrere Firmen, die in Ferienhäusern Poolzäune  aufstellen und bei denen man auch anderes Equipment wie Hochstühle, Babybetten oder Kindersitze mieten kann.

Wohnbereich

Apropos Pool: Zu unserem Bungalow gehörte auch ein hübsches Gärtchen mit großem Schwimmbecken. An der einen Seite gab es eine große Stufe, auf der Leo easy stehen und planschen konnte. Trotz dem nur ein paar Minuten entfernten Berawa Beach war der Pool für uns Gold wert: Der Strand in Canggu ist bekannt für seine hohen Wellen und deshalb unter Surfer*innen beliebt. Mit Babys und kleinen Kindern eignet er sich nur bei Ebbe, dann geht er vorne sehr flach rein. Das gilt jedoch übrigens für die meisten Strände auf Bali. Wer sich unabhängig von den Gezeiten abkühlen und schwimmen möchte, sollte sich unbedingt für eine Unterkunft mit Pool entscheiden – besonders mit Kids.

Je nach Buchung braucht ihr in eurem Bungalow trotzdem nicht auf gewisse Annehmlichkeiten verzichten, die es sonst oft nur im Hotel gibt. Unter der Woche kam bei uns jeden Tag Wayan, unsere liebe Haushälterin, vorbei. Sie putzte nicht nur das ganze Haus, sondern machte auch den Abwasch und wechselte einmal pro Woche Handtücher und Bettwäsche. Außerdem brachte sie unsere Wäsche zur Laundry und stand uns die ganze Zeit über mit Rat und Tat zur Seite. Leo hat sich jeden Morgen so gefreut, Wayan zu sehen und sie hat ihn ebenfalls sehr ins Herz geschlossen, ihren “Enkel aus Deutschland”. Neben den Thais sind die Balines*innen die kinderfreundlichsten Menschen, die ich je erlebt habe. Zweimal die Woche kam außerdem Coman vorbei, um den Pool zu reinigen und den Garten zu pflegen. Wir brauchten uns im Haus also um nichts zu kümmern.

Pool und Garten mit Hängematte

Ein Vorteil mit Kind und eine schöne Abwechslung für uns Eltern, war außerdem die große Küche. Nachdem wir wochenlang nur auswärts gegessen haben, hat es richtig Spaß gemacht, mal wieder einkaufen zu gehen, zu kochen und selbst zu entscheiden, was auf den Teller kommt. Da Restaurantbesuche mit einem Lauflernkind nicht immer die entspanntesten sind, konnten wir hier mal wieder ganz in Ruhe essen, während Leo nebenbei durchs Wohnzimmer flitzte. Außerdem hat er seine Vorliebe dafür entdeckt, seinem Papa beim Kochen zuzusehen und zu assistieren. So niedlich, wie er immer gemeinsam mit ihm den Kochlöffel schwingen wollte! Ein weiterer Pluspunkt beim Ferienhaus: Wir waren in unserem Rhythmus mit Kind völlig frei. Weder abhängig davon, in welchem Zeitraum es morgens Frühstück gibt, noch davon, wann abends im Hotelrestaurant der Tisch reserviert ist. Das fand ich nach so langer Zeit im Hotel schon sehr angenehm.

Weil wir in Canggu viel länger waren, als an allen anderen Stationen, war diese Zeit zu dritt besonders intensiv. Wir konnten hier alles langsamer angehen lassen, weil wir wussten, dass wir nicht am nächsten Morgen schon wieder die Koffer packen müssen. Morgens zum Strand, später durch die Reisfelder zum Einkaufen spazieren, mittags im Pool planschen, etwas Leckeres zu essen kochen und abends wieder zum Strand. Ungefähr so sahen unsere Tage aus. Eine Zeit, die ich für immer im Herzen tragen werde. Unser zweites Weihnachten zu dritt, unser zweiter Jahreswechsel zu dritt an einem Ort, der ein Stück weit unser Zuhause geworden ist. Danke, du wunderschönes Bali – bis zum nächsten Mal. Du wirst mir fehlen!

Für alle Neugierigen: Das Bungalow von Georgie findet ihr unter diesem Link.

SchlafzimmerBuddha Statuen im GartenGrundstück mit ReisfeldBar am Berawa BeachBerawa Beach bei Sonnenuntergang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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