5 schöne Piñatas für deine nächste Party

Flatlay mit Party Accessoires

Wir haben seit rund einem Jahr eine Ananas-Piñata in unserem Wohnzimmer hängen und unser Besuch fragt regelmäßig, wieso eigentlich. Tja, bisher habe ich es noch nicht übers Herz gebracht, das gute Stück mit Süßigkeiten zu füllen und anschließend zu zerstören, denn inzwischen gehört das gold-schillernde Ding ganz einfach zum Inventar. Mal sehen, vielleicht wird’s mit uns ja etwas zu meinem verschobenem 30. Geburtstag im nächsten Jahr oder eben für den Moment, wenn die kleine Erbse groß genug dafür ist. Was ich mich allerdings erst kürzlich gefragt habe: Was hat es mit dem ungewöhnlichen Brauch eigentlich auf sich?

Die Geschichte der Piñata

Viele denken, dass die Ursprünge der Piñata aus Südamerika stammen, dem ist allerdings nicht so. Überlieferungen zufolge soll es Marco Polo gewesen sein, der auf seinen China-Reisen erstmals eine Piñata entdeckt hat. Hier begrüßte man das neue Jahr mit bunt beklebten Figuren, meist in Form von Kühen und Stieren. Diese wurden erst mit Stöcken zerschlagen und anschließend vor den Zuschauer*innen verbrannt. Die Asche wurde gesammelt und als Glücksbringer für das neue Jahr aufbewahrt. Damals waren Piñatas noch nicht mit Süßigkeiten gefüllt, sondern mit Samenkörnern, die symbolisch ebenfalls für einen Neuanfang standen.

Von diesem besonderen Brauch haben die Seefahrer in ihrer Heimat berichtet und so wurde das Piñata-Schlagen im 14. Jahrhundert auch in Südeuropa eingeführt. In Spanien wurden am ersten Sonntag der Fastenzeit hübsch geschmückte und bunt bemalte Töpfe mit kostbaren Gaben gefüllt und anschließend mit einem Stock zerschlagen. Der Brauch wurde unter dem spanischen Begriff „Danza de la Piñata“ bekannt (das italienische Wort „pignatta“ bedeutet so viel wie “zerbrechlicher Topf”.)

Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte die Tradition dann durch spanische Missionare nach Mexiko und in andere Teile Lateinamerikas. Die Mayas übernahmen den Brauch als religiöse Zeremonie und zerschlugen bei besonderen Anlässen farbenfrohe und mit bunten Federn geschmückte Töpfe, um ihren Inhalt den Göttern als Opfergabe anzubieten. Seitdem hat sich der Brauch in weiten Teilen Südamerikas bis in die USA verbreitet, wo sie heute vor allem auf Kindergeburtstagen und in jeder erdenklichen Form zum Einsatz kommen. Aha, wieder was gelernt!

Die schönsten Piñatas

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Collage mit Pinatas

Teaser via Unsplash

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