Leicht, wendig und ziemlich schnieke // Unser erster Cityflitzer

Werbung // In freundlicher Zusammenarbeit mit Bugaboo

Wir wohnen im dritten Stock ohne Fahrstuhl. Und ohne Keller. Und ohne andere Abstellmöglichkeit im Treppenhaus. Auf unserer Suche nach dem passenden Kinderwagen ging es also vor allem um ein Kriterium: Leicht musste er sein. Na gut, und dann auch noch hübsch anzusehen.

Was wir bei der Suche schnell merkten: Die Worte leicht und Kombikinderwagen schließen sich in erster Linie aus. Bis zu 20 Kilo bringen manche (ja, auch neue!) Modelle auf die Waage – exklusive Kind – und ich frage mich als Großstadtmutti: Wer soll das tragen? Da ist nämlich nicht nur die Sache mit unserem Treppenhaus, sondern auch öffentliche Fahrstühle funktionieren hier in der Hauptstadt oft nicht oder sind manchmal erst gar nicht existent. Und dann frag mal die ohnehin oft schon mürrischen Berliner*innen: „Kannste mir mal tragen helfen?“ Beim Anblick von 25 Kilo meldet sich bestimmt niemand freiwillig …

Bugaboo Cameleon 3 Plus in Blau Mélange

Es ist also nicht verwunderlich, weshalb mir in unserem Kiez so viele Eltern mit dem Kinderwagen samt Kreislogo auf dem Verdeck entgegen kommen: Die haben wohl auch alle keinen Fahrstuhl. Spaß beiseite – sie haben mit ihrem Bugaboo einen Kinderwagen gefunden, der perfekt in die Großstadt passt.

Unser Bugaboo Cameleon³ plus vereint nämlich genau die Eigenschaften, die ich mir für unseren Kinderwagen gewünscht habe: Er ist leicht, wendig und sieht dabei auch noch ziemlich schnieke aus. Würde Leander seinen Flitzer schon richtig erkennen, wäre er sicherlich stolz wie Bolle. Den Cameleon gibt es mittlerweile schon seit 2005, er ist das Original der Bugaboo-Familie und wird seit knapp 15 Jahren stätig weiterentwickelt. Genau das merkt man ihm auch an. Doch was macht ihn denn nun so besonders?

Mobil in der Großstadt

Für mich so einiges. Mit seinen 9,6 Kilo zählt er zu den leichtesten Kombikinderwagen überhaupt. Die Liegewanne kann ich einzeln samt Kind auch ohne Hilfe in den dritten Stock tragen. Damit trainiere ich jetzt schon fleißig meine Oberarme für später, wenn Leander noch ein wenig mehr auf die Waage bringt.

Das Eigengewicht des Wagens war für uns auch insofern wichtig, als dass wir jedes Mal zusätzlich ein 3-Kilo-Kettenschloss mit uns herumschleppen. In Berlin sind leider schon so einige Kinderwagen verschwunden – ohne Anschließen geht hier deshalb nichts. Für solche Fälle wäre eine automatische Wegfahrsperre oder ein Extra-Bügel, um ein Schloss einfacher befestigen zu können, doch mal ein sinnvolles Extra. Vielleicht sieht so ja der Kinderwagen der Zukunft aus …

Liegewanne und Gestell des Bugaboo Cameleon 3 Plus

Habt ihr mal darauf geachtet, wie viele Sorten Kopfsteinpflaster es gibt? In Berlin sind es mindestens zwölf – und die wechseln sich etwa alle fünf Meter ab. Von Mini-Huckeln bis zu riesigen Stolpersteinen ist alles dabei und ich bin sehr froh darüber, dass sich die Federung der kleinen Schwenkräder beim Bugaboo justieren lässt, sodass Leander nicht jedes Mal aufwacht, wenn es auf den Straßen mal wieder besonders holprig zugeht. Von Baby bis Kleinkind können sie immer an das Gewicht angepasst werden. Die Schwenkräder machen den Wagen übrigens besonders beweglich, was sich zum Beispiel in vollen Bahnen super macht. Bisher habe ich bei meinen Wendemanövern jedenfalls niemanden erwischt und brauchte immer nur wenig Platz beim Rein- und Rausfahren.

Unterwegs in der Stadt mit dem Bugaboo Cameleon 3 Plus

Apropos Platz: Wir haben kein Auto, nutzen aber gerne Carsharing. Doch welcher Kinderwagen passt schon in einen Mini? Der Cameleon als kleiner Verwandlungskünstler schafft es. Das Gestell lässt sich so klein zusammenklappen, dass es sich easy im Kofferraum verstauen lässt. Die Liegewanne kommt auf die Rückbank, das Kind in den Maxi Cosi daneben – und schon kann’s losgehen.

Der Korb wurde beim neuen Cameleon zwar schon vergrößert und fasst jetzt 22 Liter, könnte für meinen Geschmack allerdings noch etwas geräumiger sein. Ein kleiner Einkauf oder eine Packung Windeln passen prima hinein – bei mehr Gepäck wird es dann aber schon eng. Und als Mama hat man ja manchmal gefühlt einen halben Hausstand dabei. Außerdem fände ich einen etwas größeren Abstand zur Liegewanne toll, damit das Ein- und Ausräumen des Korbes einfacher und schneller geht.

Ein Kinderwagen – viele Designs

Um ehrlich zu sein, war mir das Design unseres Kinderwagens schon wichtig – schließlich fahren wir die nächsten Jahre damit umher. Weil Moritz bereits die praktische (und nicht besonders schöne) Trage wählen durfte, war ich zum Glück beim Wagen dran. Bugaboo hat im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern den Vorteil, dass alle Modelle komplett individialisierbar sind. Von der Farbe der Liegewanne und des Sitzes über das Sonnenverdeck bis zum Gestell, den Rädern und Griffen könnt ihr beinahe jedes Teil ganz nach eurem Geschmack wählen. Und später übrigens auch einfach tauschen, falls ihr Lust auf etwas Neues habt.

Collage mit Zubehör für Bugaboo Cameleon 3 Plus
Accessoires für den Bugaboo Cameleon³ plus Wolldecke Soft in Grey Mélange, High Performance Fußsack in Sky Blue, Sonnendach mit Lüftungsfenstern „Wave“, Sonnenschirm in Sunrise Yellow, Mammoth Bag in Grey Mélange 

Ich freue mich zum Beispiel schon jetzt auf ein buntes Dach für den Sommer, ein gelbes Sonnenschirmchen und den knallblauen Fußsack, der Leander dann im nächsten Winter mollig warm halten wird. Generell gibt es bei Bugaboo unheimlich viel Zubehör, was die Entscheidung nicht gerade leicht macht. Absolutes Lieblingsteil ist seit der Geburt die graue Decke aus Merinowolle, die Klein-Leo schon in der Klinik begleitet hat. Seitdem hat er keinen Mittagsschlaf ohne seine Kuscheldecke gemacht.

Bugaboo Wolldecke Soft in Grey Mélange

Bugaboo Cameleon³ plus – alle Vorteile im Überblick:

  • Gestell, Sitz und Räder wiegen insgesamt unschlagbare 9,6 Kilo. Das Gestell lässt sich mit einer Hand zusammenklappen und passt sogar in einen Mini – für uns als Carsharing-Nutzer*innen perfekt.
  • Die Untergestellablage wurde vergrößert und fasst jetzt 22 Liter bzw. 4 Kilo – super für einen kleinen Einkauf oder eine Packung Windeln. Auch mein Rucksack oder die Windeltasche passen hinein.
  • Der Schiebebügel ist umlegbar. Gerade in unwegsamen Gelände oder bei Schnee kann es manchmal praktisch sein, die großen Räder vorn zu haben, um besser fahren zu können. Die kleinen Schwenkräder machen den Wagen besonders wendig und können bei Bedarf festgestellt werden.
  • Die Federung der Schwenkräder lässt sich justieren, sodass sie immer perfekt auf das Gewicht eures Kindes angepasst ist.
  • Der Wagen wächst mit und kann zwischen Babywanne und Sitz hin- und herwechseln. Der Sportsitz lässt sich zurücklehnen und wenden. Sobald Leander groß genug ist, kann er also selbst entscheiden, ob er lieber uns Eltern anschauen oder die Gegend erkunden möchte.
  • Die Bremse ist oben am Griff, sodass man sich beim Feststellen und Lösen nicht die Lieblingsschuhe oder den Nagellack versaut.
  • Das Sonnendach lässt sich erweitern und hat sich beim täglichen Mittagsschlaf an der frischen Luft schon mehrfach bewährt. Die Liegewanne kann unterwegs auch als Reisebettchen genutzt werden. Finde ich super, weil der Kleine so in seiner „gewohnten Umgebung“ schläft.
Handbremse von Bugaboo Cameleon 3 Plus

Fazit – für wen eignet sich der Kinderwagen?

Wenn man sich, so wie ich, in seinem früheren Leben noch nie mit Kinderwagen beschäftigt hat, kann das Angebot schier erschlagend wirken. So viele Hersteller und noch mehr Modelle – welcher ist also der Richtige?

Für uns als Stadtmenschen ist der Bugaboo Cameleon³ plus aus vielerlei Hinsicht der perfekte Begleiter. Dank seinem geringen Gewicht und dem stabilen Bügel lässt er sich gut tragen – sowohl zu Hause im Treppenhaus als auch auf dem Weg zur U-Bahn. In öffentlichen Verkehrsmitteln nimmt er durch seine kompakte Größe wenig Platz ein. Die Liegewanne ist trotzdem groß genug, um unterwegs als Reisebett zu dienen. Das ist für uns bei Bahnreisen besonders praktisch, denn mit Kind hat man ohnehin schon genug Gepäck dabei.

Wenn wir Carsharing nutzen, passt der Cameleon³ plus sogar in einen Mini. Das Gestell lässt sich mit nur einem Handgriff zusammenklappen und ebenfalls wieder aufklappen. Die Federung der Räder kann an das Gewicht des Kindes angepasst werden, was sich beim Kopfsteinpflaster in der Stadt bei jedem Mittagsschläfchen auszahlt.

Wer cleane Designs mag oder den Look des Wagens öfter wechseln möchte, ist mit den Modellen von Bugaboo bestens beraten. Fast alle Einzelteile lassen sich individuell kombinieren – die Farbpalette reicht von klassisch bis knallig. Mir ist die Auswahl ziemlich schwer gefallen und ich habe mit dem Onlinekonfigurator bestimmt alle Kombinationen mehrfach getestet. In das Blue Mélange bin ich noch immer schwer verliebt, aber freue mich auch schon jetzt auf ein neues Design im Sommer. Genauso wie mit Kind wird es dann eben auch mit Kinderwagen niemals langweilig. Happy Cruising!

Unterwegs in Berlin mit dem Bugaboo Cameleon 3 Plus
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