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Ausprobieren oder Wegradieren // 5 Reisemomente, die ich gerne vergessen würde

Frixion Stifte von Pilot

Anfang des Jahres war ich drei Monate lang auf Mini-Weltreise, konnte jede Menge Orte von meiner Travel Bucket List streichen und habe unheimlich viele neue Erfahrungen gemacht. Die meisten Erlebnisse dieser Zeit waren wunderschön und ich würde sie niemals missen wollen, doch es gibt auch einige Erinnerungen, die ich am liebsten auslöschen würde. Weil ich inzwischen jedoch über die meisten von ihnen lachen kann, verrate ich euch heute fünf meiner verflixten Reisemomente. Los geht’s:

1. Die teuerste Cola der Welt in Vietnam

Vietnam war die erste spontane Station auf unserer Reise und gleichzeitig auch die schönste. Vor allem der Norden hat es mir angetan, genauer gesagt die Gegend um Tam Coc. Von Bergen über Höhlen bis hin zu Tempelanlagen und Flüssen gibt es dort vor allem landschaftlich jede Menge zu entdecken – so zum Beispiel auch bei einer Bootstour auf den Gewässern der Region. Bei einem dieser Ausflüge hat uns eine sympathische ältere Vietnamesin über den Fluss gerudert, vorbei an Reisfeldern, Tempeln und durch die berühmten Grotten. Oft kommt es vor, dass an einer bestimmten Station viele Händler warten, die Snacks, Getränke oder Souvenirs verkaufen. In jedem Reiseführer steht, dass man diese Angebote freundlich aber bestimmt ablehnen soll. Manchmal ist das allerdings leichter gesagt als getan.

Als wir während der Tour an besagtem Punkt ankamen, umringten uns blitzschnell mehrere Verkäuferinnen, doch wir blieben standhaft. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als unsere Bootsführerin ins Spiel kam: Eine der Händlerinnen fragte nämlich, ob wir nicht wenigstens der armen durstigen und hungrigen Frau etwas spendieren möchten. Wer kann in diesem Moment schon Nein sagen? Den Preis hätte man sicherlich noch runterhandeln können, wäre in unserem Portemonnaie auch Kleingeld gewesen. Letztendlich haben wir für eine Dose Cola und ein paar Chips über zehn Euro bezahlt – doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Als wir anschließend wieder mit dem Boot zurückfuhren, rief unsere Fahrerin allen entgegenkommenden Ruderern etwas zu und hielt dabei ihre Errungenschaften in die Luft. Man muss kein Vietnamesisch können, um zu verstehen, dass sie dabei ausgiebig ihren Triumph feierte. Ihr glaubt ja gar nicht, wie lang so eine Rückfahrt plötzlich sein kann …

2. Kein Online-Banking in Mexiko

Online-Banking ist eine wunderbare Erfindung, vor allem wenn es ums Reisen geht. So kann man von überall aus Geld hin- und herschieben oder wichtige Überweisungen tätigen. Naja, zumindest von fast überall. Schwierig wird es nämlich dann, wenn man das Mobile-TAN-Verfahren nutzt und das Smartphone keinen Empfang hat. So geschehen in Tulum Beach in Mexiko, einem Ort, an dem es scheinbar nur in einem Umkreis von 10 Quadratmetern Handynetz gibt. Nicht nur, dass ich bei jeder Überweisung so schnell wie möglich zu diesem Ort und anschließend wieder zurück zum Laptop hasten musste; obendrein kamen alle SMS auch noch zeitversetzt an. So passierte es dann auch, dass ich dreimal hintereinander die falsche TAN eingab und mein Banking-Zugang gesperrt wurde und den man online auch nicht ohne weiteres wieder freischalten kann. Nach einem kurzen Schockmoment und vielen teuren Telefonaten hat es dann zum Glück aber doch irgendwie geklappt. Was ich daraus gelernt habe: Auf Reisen immer die gute alte TAN-Liste dabeihaben.

Frixion Stifte von Pilot

3. Magenprobleme in Thailand

Unsere erste Station in Thailand war nach Bangkok diesmal die kleine Trauminsel Ko Lipe mit weißen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser. Wir wohnten in einer kleinen Hütte am Sanom Beach mit sanftem Meeresrauschen und Blick aufs Wasser. Klingt unheimlich paradiesisch, wäre da nicht ein kleiner Haken gewesen: Am Tag nach unserer Ankunft hat Moritz sich den Magen verdorben, gleich am nächsten Tag hatte es mich auch erwischt. Es lag wohl an den Eiswürfeln, mit denen am Abend unsere Drinks gekühlt waren. Und jetzt liegt mal zu zweit mit einem Magen-Darm-Virus bei 30 Grad in einem schmalen Doppelbett und einer winzigen Hütte, bei der das “Badezimmer” lediglich mit einem Vorhang abgetrennt ist. Romantisch geht definitiv anders …

4. Weihnachten in Kambodscha

Mitte Dezember sind wir nach Südostasien gestartet und haben uns gefreut, den üblichen Weihnachtstrubel einfach mal hinter uns zu lassen. Heiligabend und die Feiertage wollten wir in Siem Reap in Kambodscha gemeinsam mit meinem Bruder und seiner Freundin verbringen, die gerade auf Weltreise waren. Dort angekommen wurde uns allerdings schnell klar, dass die Weihnachtsflucht nicht so recht geklappt hatte. Alle Straßen waren mit blinkender Beleuchtung geschmückt, überall standen Weihnachtsbäume oder Weihnachtsmänner und aus sämtlichen Lautsprechern ertönten Last Christmas und Co. Die volle Dröhnung also. Toll wars natürlich trotzdem, denn am 24. Dezember haben wir einen der schönsten Sonnenuntergänge über dem Tonlé Sap See gesehen und waren abends lecker kambodschanisch essen. Natürlich waren auch die Tempel rund um Angkor Wat ein großes Highlight. Würde ich noch mal nach Kambodscha fahren, wäre es allerdings zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr.

5. Taschendiebe in Montpellier

Zum Schluss noch eine kleine Reisegeschichte, die schon etwas länger her ist. Im Sommer 2010 bin ich wegen eines Auslandssemesters für ein halbes Jahr nach Montpellier gezogen. Es muss einer der ersten Abende gewesen sein, als ich mit einer lieben neugewonnenen Freundin auf dem Weg zurück in unser Zimmer war. In einer kleinen Seitengasse sprachen uns zwei Jungs an und fragten, ob sie unser Handy ausleihen könnten. Weil uns das komisch vorkam, gingen wir weiter und dann geschah plötzlich alles ganz schnell: Die beiden jungen Männer kamen uns hinterher, schubsten uns auf den Boden und rissen uns die Taschen weg. Zum Glück waren neben Handy und Kreditkarte keine wichtigen Dokumente wie der Ausweis darin und auch sonst ist uns nichts passiert. Am nächsten Tag gingen wir zur Polizei und erstatteten Anzeige, weil es in der Hilflosigkeit das Einzige war, was wir tun konnten. Dennoch haben wir uns von der Situation nicht einschüchtern lassen und in Montpellier einige der schönsten Monate überhaupt verbracht. Was jedoch bis heute blieb, ist ein komisches Gefühl, wenn jemand direkt hinter mir geht. Das versuche ich seitdem auch immer zu vermeiden.

Travel Bucket List und Frixion Stifte von Pilot

Erzählt eure eigene Geschichte mit den FriXion Stiften von PILOT

Die meisten dieser Reisemomente waren wirklich alles andere als schön, aber sie haben mich dennoch auf die eine oder andere Weise bereichert. Sie haben mich schlauer, stärker und mutiger gemacht. Sie haben mir gezeigt, worauf ich bei meinen nächsten Trips ganz bestimmt achten werde und dass nicht immer alles reibungslos läuft – vor allem dann, wenn man Dinge plant. So ist das Leben eben, voller unvorhersehbarer Ereignisse, ob man nun in fernen Ländern unterwegs ist oder zu Hause. Ich freue mich trotzdem schon auf alle Reiseerinnerungen, die noch kommen werden – seien es nun gute oder schlechte, über die man später schmunzeln kann.

Ausprobieren lohnt sich immer, auch dann, wenn man einige Erlebnisse im Nachhinein gerne wegradieren würde – so wie mit den FriXion Stiften von PILOT samt praktischer Radierfunktion. Zum 10-jährigen Jubiläum der hübschen Marker, Clicker und Colors könnt ihr noch bis zum 14. Oktober eure ganz persönlichen “Ausprobieren”- und “Wegradieren”-Momente aufmalen oder aufschreiben und im Anschluss unter www.aktion.frixion.de hochladen. Es warten viele tolle Preise wie 80 Stiftpakete und 20 500-Euro-Gutscheine von Jochen Schweizer für neue “Ausprobieren”-Momente auf euch. Viel Glück!

– In freundlicher Zusammenarbeit mit PILOT –

Fixion Stifte von Pilot

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