11 Dinge über das Wickeln, die dir vorher niemand sagt

Werbung // In freundlicher Zusammenarbeit mit Lillydoo

Als ich das Erstgespräch mit meiner Hebamme hatte, sollte ich ihr zunächst ein paar Fragen beantworten. Darunter zum Beispiel, ob wir bereits Erfahrungen mit Babys haben. Natürlich hatte ich vorher öfter mal darüber nachgedacht, aber als ich es dann noch einmal laut vor ihr verneinte, fragte ich mich, wie wir das alles überhaupt schaffen sollten. Denn unsere Erfahrung ging tatsächlich gegen Null – im Freundeskreis gab es zwar schon ein paar Babys, aber denen hatte ich bisher meistens nur von Weitem gewunken. Nicht, weil sie mich nicht interessierten, sondern weil ich großen Respekt vor diesen kleinen, zerbrechlichen Wesen hatte.

Die Geburt von Leander war also in allen Belangen ein Sprung ins kalte Wasser. Im Vorbereitungskurs wurde uns zwar kurz erklärt, wie wir so ein Baby am besten hochnehmen und halten – das war es zu diesem Thema aber auch schon wieder. Wie ziehe ich es der Jahreszeit entsprechend an? Was mache ich, wenn es schreit? Und was sollte ich eigentlich beim Wickeln beachten? Das alles war eher Learning by Doing – und zum Glück stand uns unsere liebe Hebamme immer mit Rat und Tat zur Seite. 

Da ich nach der Geburt im Krankenhaus die ersten zwei Tage nicht aufstehen konnte, hat Moritz all diese ersten Erfahrungen allein mit Leander gemacht. Er war es also, der mir gezeigt hat, wie man wickelt, was und wie ich den kleinen am besten anziehe oder wie ich ihn unbesorgt vom Rücken auf den Bauch drehen kann. Inzwischen sind schon zweieinhalb Monate vergangen und wir haben eine Menge dazugelernt. Ich würde nicht behaupten, dass wir unsere Wickeltechnik perfektioniert haben, aber die sinkende Auslaufquote spricht dennoch für sich. Vielleicht auch nicht zuletzt, weil wir mit Lillydoo für uns die perfekte Windel gefunden haben, denn sie hält tags und nachts, ist super hautverträglich und sieht dabei auch noch spitze aus. Aber immer der Reihe nach.

Lillydoo Windeln mit verschiedenen Motiven

Meine Wickelerfahrungen, die ich gerne mit euch teile: 

1. In den ersten Wochen wechselt man die Windeln gefühlt wie am Fließband. Bis zu zehn „Buxenstops“ am Tag, wie Moritz unser Wickelritual liebevoll nennt, sind absolut normal. Weil sich die Kleinsten bei voller Hose nicht unbedingt bemerkbar machen, schaut man eben einfach alle zwei bis drei Stunden nach – und bis vor kurzem war bei uns fast jedes Mal ein Treffer dabei.

2. Vielleicht liegt es an den Hormonen, aber ich hatte mir das Windelwechseln wesentlich schlimmer vorgestellt. Ich gehöre zu denjenigen Hundehalterinnen, die immer artig alle Häufchen einsammeln. Und ich muss sagen: Bisher ist Tiffi hinterher räumen noch deutlich unangenehmer als Leander zu wickeln. Das wird sich sicherlich ändern, sobald Brei und andere Nahrung zur Muttermilch hinzukommt. So kann man sich aber wenigstens langsam herantasten.

3. Das heißt jedoch nicht, dass es beim Wickeln nicht auch unerwartete und weniger schöne Momente geben kann, in denen man schnell reagieren muss. Zum Beispiel, wenn der letzte Rest genau dann herauskommt, wenn man die Windel gerade entfernt hat – ihr glaubt gar nicht, was für einen Druck so ein Baby aufbauen kann. Zum Glück ist bisher noch nichts an der weißen Wand gelandet, weiße Shirts mussten dafür schon öfter dran glauben.

4. Bei kleinen Jungs ebenfalls ein Klassiker: der Propeller. Denn wenn untenrum das Gefühl von Freiheit herrscht, läuft es gleich doppelt gut. Auch das spritzt dann herrlich in alle Richtungen und landet nicht nur auf dem Wickeltisch. Deshalb immer daran denken: Den Puller direkt beim Öffnen der Windel nach unten klappen, um größere Unfälle zu vermeiden.

Leander und ich

5. Das gilt übrigens auch innerhalb der Windel. Nachdem unsere Hebamme uns den Tipp gegeben hat, den Penis vor dem Verschließen unbedingt nach unten zu klappen, ist die Auslaufquote plötzlich drastisch gesunken. Ein wahrer Lifehack für frischgebackene Eltern! Anfangs hatten wir viele Tage, an denen Klein-Leo drei- bis viermal umgezogen werden musste. Das ist jetzt zum Glück nur noch bei größeren Spuckattacken der Fall. So sparen wir nicht nur Windeln, sondern auch jede Menge Wäsche und Geschrei beim Umziehen.

6. Ein weiterer nützlicher Tipp: Wenn ihr euren Jungs beim Wickeln die Stelle unterhalb des Bauchnabels sanft massiert, fangen sie meistens zu pullern an. So könnt ihr die alte Windel gleich noch einmal nutzen und es geht weniger daneben. Doch Achtung – das kann durchaus mit kurzer Zeitverzögerung passieren, man braucht also manchmal ein wenig Geduld. Ob das auch bei Mädels funktioniert, kann ich leider nicht sagen.

7. Windel ist übrigens nicht gleich Windel. In den letzten Monaten haben wir einige Hersteller getestet und auch schon diverse Unterschiede festgestellt. Zum Beispiel bei der Saugkraft, aber auch beim Handling und vor allem bei der Hautverträglichkeit. Ich war wirklich erschrocken darüber, wie chemisch manche Windeln beim Öffnen einer neuen Packung riechen und dass dieser Geruch auch nicht verfliegt. Die Vorstellung, dass mein Baby diesen Stoff den ganzen Tag lang auf der Haut trägt, fand ich nicht gerade beruhigend. Weil Moritz Neurodermitis hat und ich ebenfalls recht empfindliche uns trockene Haut, möchte ich Klein-Leo nicht unnötig reizen und kaufe deshalb nur noch Windeln ohne Parfüm oder andere bedenkliche Inhaltsstoffe. Unser Favorit nach ausgiebigem Test: Die Produkte von Lillydoo.

Baby mit Windel von Lillydoo

8. Ein Windelabo ist die beste Erfindung, seit es Schokolade gibt. Vielleicht kennt ihr die nächtlichen Notkäufe, weil der Windelvorrat mal wieder nicht gereicht hat? Da muss man eben nehmen, was beim Späti des Vertrauens im Regal steht. Wenn die Folge allerdings ein wunder Po und ein unzufriedenes Baby ist, möchte ich dieses Erlebnis nicht unbedingt wiederholen. Das Windelabo von Lillydoo löst auf einen Schlag drei Probleme: Erstens werden Notkäufe obsolet, zweitens muss ich die Windeln nicht selbst in den dritten Stock schleppen und drittens kann ich die Zeit statt mit Einkaufen lieber mit Leander verbringen. Win-win!

9. Wickeln geht auch mit gutem Gewissen. Wie viele andere Eltern standen wir ebenfalls vor der Wahl, ob Stoffwindel oder nicht. Ich hatte die Variante durchaus kurz in Erwägung gezogen, dann aber doch abgewählt, weil wir keinen Trockner haben und auch nur wenig Platz in der Wohnung, um Wäsche aufzuhängen. Unsere Waschmaschine läuft, seitdem Leander da ist, ohnehin fast jeden Tag. Deshalb war es mir umso wichtiger, bei den Wegwerfwindeln eine nachhaltige und hautfreundliche Variante zu wählen.

Was uns bei Lillydoo daher besonders positiv aufgefallen ist:

  • Die Windeln bestehen zum Teil aus biologisch abbaubaren Stoffen und Materialien. Sie enthalten Zellstoff, der biologisch abbaubar ist und zu 100 % aus FSC®-zertifizierten Wäldern stammt.
  • Alle Lillydoo-Produkte sind frei von Lotionen und Parfümen und somit besonders hautfreundlich. Die Feuchttücher sind mit 99 % Wasser.
  • Sie enthalten keine tierischen Inhaltsstoffe, wurden nicht an Tieren getestet und sind deshalb vegan.

10. Eine der wichtigsten Regeln, die ich in den letzten Wochen gelernt habe: Wecke niemals ein schlafendes Baby! Wechselt die Windel einfach vor dem geplanten Nickerchen und dann erst wieder, wenn das Kind aufgewacht ist. Wir haben das riesige Glück, dass Leander nachts schon öfter durchschläft und für unsere Windeln ist das kein Problem. Sie halten meistens easy bis zum nächsten Morgen. Tagsüber wechseln wir jedoch lieber etwas häufiger, um Ausschläge oder Hautreizungen zu vermeiden.

11. Last but not least: Beim Wickeln lernt man nie aus. Letztens hat mir eine Mama geschrieben, dass es für sie ein großes Highlight war, als sie ihr schlafendes Kind zum ersten Mal gewickelt hat, ohne es dabei aufzuwecken. Das habe ich jetzt schon mehrfach versucht, ist mir bisher aber noch nicht gelungen. Wir üben also fleißig weiter mit unserer Challenge – wer ist dabei?

2 Kommentare

  1. Antworten
    Bong

    1. wo ist denn die „Werbung“ Kennzeichnung?

    2. Ob eine Windel/Windelmarke passt oder nicht hängt auch oft mit dem jeweiligen Hintern zusammen & ist von Kind zu Kind und von alter zu alter unterschiedlich. Es gibt in meiner Erfahrung nicht „die Windel“

    1. Antworten
      Sonja Author

      Die Kennzeichnung ist ganz oben im Text. Musst du wohl überlesen haben 😉

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