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Diary // Weshalb ich mir dieses Jahr selbst ein Weihnachtsgeschenk mache

Als ich mit dem Studium fertig war, hatte ich zwei Möglichkeiten: Entweder eine feste Stelle anzunehmen, von der ich bereits wusste, dass sie weit entfernt von meinem Traumjob war. Oder mich selbstständig zu machen, mit damals zugegeben eher prekären Aussichten. Ich entschied mich für Variante eins, denn meiner Erfahrung nach reagiert das Umfeld nicht gerade positiv darauf, wenn man als junger Mensch freischaffend arbeiten möchte. Von Unterstützung oft keine Spur. Ein fester Job gehört schließlich zum guten Ton, füllt regelmäßig den Kühlschrank und übernimmt obendrein auch noch alle Sozialleistungen. Basta. 

Nach und nach war ich mir allerdings nicht mehr ganz sicher, ob diese Entscheidung die richtige war. Auch wenn ich einen guten Job machte und mir die Arbeit leicht von der Hand ging, kam ich abends mit einem leeren Gefühl nach Hause. Ich war nicht ausgefüllt, lernte wenig dazu und sah offen gesagt keinen Mehrwert in meinem Schaffen – zumindest für mich selbst. Und ich malte mir aus, was ich in diesen 40 Wochenstunden eigentlich alles auf die Beine stellen könnte, wenn ich sie für meine eigene Arbeit zur Verfügung hätte. 

Armband aus der Kollektion von Malaikaraiss und Edited

Um den Anschluss an meinen Wunschberuf nicht zu verlieren, arbeitete ich nebenbei als freie Redakteurin und schrieb nach Feierabend und am Wochenende fleißig für verschiedene Onlinemagazine und meinen Blog. Und als ich sah, dass das alles ganz gut funktionierte, stand ich erneut vor der Entscheidung: feste Stelle oder Selbstständigkeit? Diesmal überlegte ich nicht lange und hörte nicht auf die anderen, sondern auf mein Herz. Ich kündigte recht kurzfristig meinen Job und war plötzlich freischaffende Redakteurin. Und ich verspürte keine Angst oder Unsicherheit, sondern war neugierig auf das, was wohl kommen würde.

Komplett selbstständig arbeite ich jetzt zwar erst seit ein paar Monaten, aber es kommt mir vor wie mindestens ein Jahr. In dieser Zeit war jeder Tag anders, einige besser und andere schlechter, doch ich hatte niemals den Eindruck, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Auch  in schwierigen Stunden habe ich nicht aufgegeben und immer hart dafür gearbeitet, um dort zu stehen, wo ich jetzt bin. Ich bin glücklich, diesen Schritt getan zu haben und meinen Traum zu leben, ganz egal, was andere darüber denken. Ich wachse jeden Tag an meinen Aufgaben und versuche sie zu meistern, auch wenn sie mir manchmal unlösbar erscheinen. 

Armband von Malaikaraiss

Die Selbstständigkeit ist sicherlich nicht jedermanns Sache, denn es gehört viel Ausdauer, Mut, Neugierde und Risikobereitschaft dazu. Dennoch ist diese Art zu Arbeiten eine von vielen möglichen Optionen und nicht schlechter oder besser als sonstige Varianten – nur eben anders. Und ich bin stolz darauf, diesen Weg zu gehen und dabei an mich selbst zu glauben. Genau deshalb habe ich mir gerade auch selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht, nämlich ein kleines Armband von der wunderbaren Malaikaraiss – schon jetzt eines meiner absoluten Lieblingsschmuckstücke. Und weshalb könnt ihr in diesem Jahr stolz auf euch sein? 

Wer sich jetzt ebenfalls in den hübschen Schmuck verguckt hat, findet hier die komplette Kollektion:

 

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