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Vive Maria // So schön ist das Atelier des Dessous Labels

Teaserbild Collage Vive Maria

Ein typischer Berliner Hinterhof, Seitenflügel rechts, 4. Stock. Ich betrete eine wunderschöne, helle Altbauwohnung, in jeder Ecke stehen kleine Marienfiguren. Nein, das hier sind nicht die Räumlichkeiten einer religiösen Sekte oder Freikirche, sondern das Atelier der Wäsche- und Modedesignerin Simone Franze von Vive Maria. Ihr wollt wissen, wie es dort aussieht? Nach dem Klick erfahrt ihr mehr.

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Das Lingerie-Label kenne ich mittlerweile schon ziemlich lange. Noch während meiner Schulzeit hatten nämlich einige Mädels ihre Vive Maria-Unterwäsche-Phase und in der Umkleidekabine wurden vor oder nach dem Sportunterricht regelmäßig stolz die hübschen Wäschesets präsentiert – da konnte man schon mal ein wenig neidisch werden. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass hinter dem Brand eine deutsche Designerin steckt: Simone Franze.

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Bereits 1997 hat die sympathische Urberlinerin ihren Traum wahr gemacht und ihr eigenes Label Vive Maria gelauncht. Kurz darauf übernahm Nastrovje Potsdam den Vertrieb und Simone konnte sich von morgens bis abends auf ihre Leidenschaft konzentrieren: den Designprozess. Vier Kollektionen bringt sie gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin im Jahr auf den Markt, was ich für zwei Leute wirklich ziemlich beachtlich finde. "Wir arbeiten beide sehr schnell und konzentriert", verrät Simone, "da passt das irgendwie". Ursprünglich als reines Dessouslabel gedacht, gibt es bei Vive Maria mittlerweile auch Nachtwäsche und jede Menge Oberbekleidung.

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Berühmt geworden ist das Label vor allem durch seine Unterwäsche mit Heiligenprints. Mittlerweile sind großflächige Blumenmuster typisch für Vive Maria, die die Designerin am Computer übrigens alle selbst entwirft. Die Kreationen sind zart und feminin, zeitlos und detailverliebt. Produziert werden die Kollektionen dann in der Türkei. Dafür werden überwiegend weiche Jersey-Stoffe genutzt, die im Sommer eher dünn, im Winter etwas kuscheliger ausfallen. Bei der Wäsche kommen auch Tüll und Spitze zum Einsatz.

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Und woher stammt der ungewöhnliche Name nun genau? Inspiriert ist er von der Westernkomödie "Viva Maria!" aus dem Jahr 1965 mit Brigitte Bardot, in der jede Menge Dessous im Burlesque-Stil gezeigt werden. Womit ich nicht gerechnet hätte, ist, dass Simone Franze durch den religiös angehauchten Namen seit der Gründung viele Probleme hatte, denn scheinbar fühlen sich viele Christen durch die Kombination aus dem Wort Vive Maria und Unterwäsche in ihrem Glauben verletzt, selbst heute noch. "Wir haben das eher gelassen genommen", erzählt die Designerin. "Auch die negative Presse hat uns natürlich Aufmerksamkeit verschafft und gerade das, was verboten oder verrucht ist, wollen die Leute ja bekanntlich haben."

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Wenn ihr im Onlineshop übrigens euren persönlichen Favoriten des Labels entdeckt habt, bekommt ihr dort mit dem Gutscheincode VMLOVESBLOGS 10 % Rabatt auf eure Bestellung. Das ist mein liebstes Teil aus der aktuellen Herbst/Winterkollektion (danke, Vive Maria):

Liebstes Wäscheset aus der neuen Kollektion

Tragebild Vive Maria

Detailansicht Wäscheset Vive Maria

Noch mehr Lieblinge:

 

Hier gibt's weitere Einblicke in die neue Kollektion und den traumhaften Arbeitsplatz von Simone Franze. Vielen Dank für die Einladung, es war sehr schön bei euch!

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6 Kommentare

  1. Vielen Dank für den schönen Einblick! Ich kenne das Label auch noch von früher und habe auch noch 1-2 Teile, habe aber immer geglaubt, dass sie viel größer seien und dass der Name bewusst als Provokation gewählt sei. Ich war positiv überrascht von deiner Vorstellung. 🙂

    • Liebe Nina, vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Das ging mir wirklich genau so und es war deshalb super interessant, mal hinter die Kulissen des Labels zu schauen.

    • Liebe Patty,

      ja, es ist echt super schön dort 🙂 Allerdings kein Verkauf, sondern wirklich nur das Atelier der Designerin.

      Liebst
      Sonja

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