Herz, Lifestyle
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Diary // Tu‘ dir öfter mal was Gutes

Collage mit Instagram Fotos

Ich finde, wir sollten uns öfter mal selbst belohnen. Das können ruhig Kleinigkeiten sein, die man dafür allerdings bewusst wahrnehmen sollte – denn oft ist der Alltag schon so stressig, dass wir schöne Kleinigkeiten gar nicht mehr mitbekommen. Zum Beispiel ein guter Kaffee, eine Portion Pommes oder vielleicht auch eine Zigarette zwischendurch. Wie oft haben diese Dinge keine Bedeutung mehr, weil sie selbstverständlich geworden sind – schließlich können wir sie ständig haben. Das ist ja auch bei vielen anderen Sachen so, die es für Geld zu kaufen gibt. Kleidung zum Beispiel, die ist mittlerweile so erschwinglich geworden, dass wir uns theoretisch jeden Tag für fünf Euro ein neues Shirt kaufen könnten. Ob das gut ist, sei jetzt mal dahingestellt, denn ich persönlich minimiere meine Garderobe derzeit immer weiter, um lieber in wenige Stücke zu investieren, die eine Geschichte haben, Qualität, und im besten Fall auch faire Herstellungsbedingungen. Davon bin ich zwar noch weit entfernt, aber ich versuche es. 

Den Alltag ein kleines bisschen zu entschleunigen, auf welche Weise auch immer, kann jedenfalls nicht schaden. Und eine kleine Selbstbelohnung ab und zu ist da ein wunderbarer Anfang. Besonders in der Zeit vor unserer Hochzeit habe ich das gemerkt, denn mit gefühlt fünf Jobs gleichzeit, einer bevorstehenden DIY-Feier und noch vielen anderen Dingen und Projekten im Kopf, blieb die Quality Time ganz und gar auf der Strecke. Nach dem ganzen Trubel hätte ich eigentlich erst mal eine Woche Urlaub gebraucht, aber da wir unsere Flitterwochen nach Bali ja schon in den April vorverlegt hatten, blieb es bei einem mehr oder weniger entspannten freien Tag auf dem heimischen Sofa. Wenn dann zusätzlich zum Alltagsstress auch noch emotionaler Stress hinzukommt, ist es allerdings zwingend notwendig, endlich mal kurz die Handbremse zu ziehen. 

Doch wie bekommt man jetzt ein bisschen Me-Time, ohne sich einen ganzen Tag lang freizunehmen oder in den Wellnessurlaub zu fahren? Für den kleinen Geldbeutel eignet sich natürlich die Badewanne, aber so richtig zählt das ja auch nicht. Um mir selbst ein großes Dankeschön auszusprechen und mich für die kommenden Monate zu motivieren, habe ich mir deshalb kurzerhand eine entspannende Massage gegönnt. Wenn ich darüber nachdenke, gibt es für mich nämlich fast nichts Schöneres im Leben, als gekrault oder massiert zu werden. Leider ist mein Umfeld nicht rund um die Uhr bereit dazu, also waren professionelle Hände die beste Lösung. Und ich glaube, das werde ich jetzt öfter mal machen. Um 30 Minuten lang den Alltag zu vergessen und mit einem Lächeln auf den Lippen, entspannt, ohne Rückenschmerzen und voller Energie an den Schreibtisch zurückzukehren, um endlich wieder richtig produktiv zu sein. Ja, solche Kleinigkeiten sind etwas Feines, da kann selbst die Gucci-Tasche auf der imaginären Wunschliste nicht mithalten – und das will schon etwas heißen. 

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