Herz, Reisen
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Ausflugstipp // Tierpark Berlin Friedrichsfelde

Einmal im Jahr den Tierpark Berlin zu besuchen, ist bei uns schon zu einer kleinen Familientradition geworden. Seit ich in der Hauptstadt wohne – und das tue ich mittlerweile schon seit sieben Jahren – machen wir das immer so. Dann schnappen wir uns unsere Hündin Tiffi, packen ein kleines Picknick ein und bleiben den ganzen Tag lang dort.  Weil der Tierpark in Friedrichsfelde unheimlich groß ist, wird es nie langweilig und man entdeckt immer wieder neue Ecken.

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Auch wenn der Sommer sich gerade langsam verabschiedet, macht das für einen Ausflug in den Tierpark überhaupt nichts. Das Gute ist nämlich, dass dieser an 365 (!) Tagen im Jahr geöffnet ist. Im September und Oktober könnt ihr von 9-18 Uhr die Tiere besuchen. Alle Öffnungszeiten in der Übersicht findet ihr hier. Unter der Woche ist es natürlich entspannter als am Wochenende. Falls ihr nicht gerade mit dem Auto unterwegs seid, fahrt ihr am besten mit der U-Bahn (U5) bis zur Station Tierpark, die sich direkt am Eingang befindet.

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Wenn ihr dann euer Ticket habt (Erwachsene: 12 €, Ermäßigt: 9 €, Kinder 6 €), könnt ihr von dort aus eine riesige Runde durch den Park drehen. Für alle Lauffaulen gibt es übrigens auch eine Tierpark-Bahn, mit der ihr Hop-On und -Off über das Gelände düsen könnt. Die Tour ist knapp 4 km lang und dauert etwa 20 Minuten. Eine andere Variante ist es, sich einen Bollerwagen (4 € plus 10 € Pfand) auszuleihen. Leider wollte mich bisher noch niemand durch den Park ziehen. Hunde dürfen an der Leine übrigens gerne mitkommen und kosten keinen extra Eintritt.

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Von Elefanten und Giraffen über Tiger und Löwen bis hin zu Seekühen und Pinguinen könnt ihr in Friedrichsfelde jede Menge Tiere beobachten. Neben den großen Außengehegen gibt es auch verschiedene Häuser, in denen weitere Tierarten zu finden sind, wie das Affen- oder Krokodilhaus. Den gesamten Tierpark-Plan findet ihr hier. Wer das Gelände nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann auch eine der verschiedenen Führungen besuchen. Diese müssen allerdings vorher angemeldet werden. Jeden Tag finden öffentliche Fütterungen in verschiedenen Gehegen statt. Im Vari-Wald kann man aus nächster Nähe die zutraulichen Lemuren beobachten und die begehbare Känguruh-Anlage ist gerade für Kinder ein tolles Highlight.

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Auf dem Gelände des Tierparks befindet sich übrigens auch das Schloss Friedrichsfelde und schon Fontane wusste: „Friedrichsfelde darf als das Charlottenburg des Ostends gelten, und sonntäglich wandern Hunderte von Residenzlern, um sich unter den Eichen daselbst zu divertieren.“ Das Schloss wurde 1685 für den kurbrandenburgischen Marinedirektor gebaut und hatte später die unterschiedlichsten Schlossherren. Nachdem es 1945 durch sowjetische Truppen und Flüchtlinge geplündert wurde und dann langsam verfiel, wurde das Schloss erst durch den Tierpark gesichert und rekonstruiert. Jetzt präsentiert es sich als frühklassizistisches Schloss aus der Zeit um 1800 mit historischen Wandbespannungen, Malereien und Ausstellungen zur zoologischen Geschichte. Außerdem finden im Festsaal regelmäßig Veranstaltungen statt. Wer ein Tierpark-Ticket hat, kann damit auch das Schloss besichtigen.

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Wie ihr seht, gibt es also genügend Gründe, um mal im Tierpark Friedrichsfelde vorbeizuschauen. Ich freu mich jetzt schon wieder aufs nächste Jahr!

Der Goldfasan war letzte Woche übrigens leider ausgeflogen, entdeckt haben wir ihn aber trotzdem:

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