Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lifestyle

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Schreibtisch im Homeoffice

Motivation // 5 Tipps, wie es mit dem Homeoffice endlich klappt

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich war schon immer eine große Freundin des Homeoffice. Meine Hausarbeiten sind grundsätzlich am heimischen Schreibtisch entstanden und nur im äußersten Notfall habe ich mich dafür in die Bibliothek gesetzt. Auch im Berufsleben habe ich vor allem kleine Büros schätzen und lieben gelernt, um weitestgehend ungestört arbeiten zu können. Ich bin unheimlich empfindsam, was Geräusche angeht und wenn ich konzentriert sein muss, kann mich schon die kleinste Bewegung im Raum aus dem Konzept bringen. Neulich habe ich ein Buch gelesen, in dem ich mich absolut wiedergefunden habe. Ein Kapitel darin heißt Ein Zimmer für sich allein und spielt auf den berühmten Essay von Virginia Woolf an. Darin steht unter anderem: „Damit auch Frauen große Romane verfassen könnten, müssten zwei Bedingungen erfüllt werden, wie Virginia Woolf schon 1929 schrieb: ‚Man gebe ihr ein eigenes Zimmer‘ und ein kleines Einkommen, von dem sie halbwegs leben könne. Diese Forderung gilt heute nicht nur für Frauen, sondern für alle, die kreative Höchstleistungen erbringen wollen. Teamfähigkeit, ständige Erreichbarkeit, Großraumbüros, transparente Architektur und zu große finanzielle Unsicherheit sorgen …

Collage mit Geschenkidee für den Muttertag

Muttertag // 6 kleine Geschenkideen unter 40 Euro

Fragt mich nicht, was es damit auf sich hat, aber heute bin ich mit genau dem richtigen Bein aufgestanden. Trotz Montagsblues und grauer Suppe vor dem Fenster habe ich um halb sieben mein Bettchen verlassen, eine Runde Sport gemacht und sitze deutlich früher als gewohnt am Schreibtisch. Scheint fast so, als hätte ich meinen Sechs-Wochen-Dauer-Jetlag endlich überwunden und die permanente Müdigkeit erfolgreich bekämpft. Vielleicht liegt es aber auch an der Vitamin-D-Überdosis vom Wochenende, denn in Dresden war am Samstag allerschönster Sonnenschein. Vielleicht auch an den Frühlingsgefühlen, die sich selbst von dicken Regenwolken in Berlin nicht aufhalten lassen. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, weshalb meine Muttertagsideen in diesem Jahr derlei kitschig ausfallen, obwohl weder meine Mama noch ich der klassische Rosa-Typ sind. Mit dabei: ein Erinnerungsbuch zum Ausfüllen, ein paar kleine Schönmacher, ein neuer Lieblingstee und ein wunderschöner Strauß von Bloomy Days. Mit dem Code „goldfasan“ bekommt ihr übrigens noch bis zum 14. Mai 20 Prozent Rabatt auf eure Bestellung bei den Bloomies! Alle Produkte im Überblick:  Blumenstrauß „Mommy’s Favorite“ von Bloomy Days Bronzer mit Blumenmuster von Artdeco …

Waffelherz

Kaffeeklatsch // Kassel – ein Liebesbrief an meine Heimatstadt

Neulich bin ich über folgenden Satz gestolpert: "Der eigene Geburtsort ist kein Verdienst." In Berlin bekommt diese Aussage eine besonders große Bedeutung, denn echte Berliner sind quasi die Ultras unter den Lokalpatrioten und alle Nicht-Hauptstadt-Kinder stehen automatisch eine Stufe unter ihnen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Berliner und die Stadt noch mehr, aber dieser Umstand ist nunmal Fakt. Berliner sind einfach die besseren Menschen, finden sie. Als Kasselanerin kann ich da schon gar nicht mithalten, denn Kassel ist die hässlichste Stadt der Welt. Mag man Kurzzeitbesuchern, Durchreisenden – oder Berlinern – Glauben schenken, dann gehörte Kassel eigentlich direkt von der Landkarte entfernt. Sechzigerjahrebausünden treffen auf Spießbürgertum. Höchstens der Herkules ist vielleicht ganz nett. Wieso findet die documenta eigentlich nicht in Berlin statt?  Jedes Mal, wenn wir in Berlin auf meine Heimatstadt zu sprechen kommen, muss ich mich rechtfertigen. Muss ich Kassel rechtfertigen, erklären, wieso es diesen unsäglichen Ort überhaupt gibt. Ehrlich, ich bin das leid. Auch meine eigene Beziehung zu der Stadt ist keine einfache, was weniger an ihr selbst als vielmehr an familiären Umständen liegt …

Blick auf Altbauten

Kaffeeklatsch // Berliner Nachbarschaften

Ich wage zu behaupten, dass wir ganz passable Nachbarn sind. Abgesehen von gelegentlichen verbalen Auseinandersetzungen oder hier und da mal einer Youtube-Party bekommt man von uns im Haus nicht (mehr) allzu viel mit. Früher war das schon anders, wenn regelmäßig unser Nachbar von obendrüber vor der Tür stand und uns darum bat, die Musik doch bitte leiser zu stellen – sein Aquarium würde schon vibrieren. Paradoxerweise war dieser Nachbar ein in die Jahre gekommener Punker, der sich selbst den schönen Spitznamen Terror gegeben hatte. "Schon wieder dieser Spießer", dachten wir jedes Mal, wenn es erneut klingelte und Terror uns anbot, sich eine Schachtel Tennisbälle mit uns zu teilen, damit wir alle gemeinsam den Schall unserer Boxen dämmen konnten. Er selbst hörte nämlich auch nur allzu gerne Musik – vorzugsweise beim Staubsaugen – was den Lautstärkepegel manchmal ins Unermessliche trieb. Mittlerweile ist Terror ausgezogen und ich muss zugeben, dass er mir manchmal fehlt. Weil es irgendwie doch immer lustig war, wenn seine Stieftochter pausenlos "T E R R O R" durch unseren Hausflur brüllte, wenn es Mittagessen gab. …

Flatlay mit Landkarte und Technik

Kaffeeklatsch // Von Taschenaschenbechern und Spiegelreflexkameras – eine Reiseerfahrung

In meiner neuen Rubrik 'Kaffeeklatsch' werde ich euch ab sofort an meinen Gedanken aus dem Alltag teilhaben lassen. Es geht um Dinge, die mich bewegen und Texte, die mir in den Sinn kommen. Manchmal werde ich mir Luft machen, manchmal meinem Drang zum Schreiben nachgehen und manchmal auch nur kurz und knapp meine Meinung zu etwas äußern. Willkommen in meinem Kopfkino! Durchgefroren aber glücklich klettern wir vom Tagesboot zurück auf unsere Dschunke. Noch eine Nacht werden wir auf See in der wunderschönen Bai Tu Long Bay verbringen. Viele Passagiere von gestern sind bereits abgereist, stattdessen ist eine neue Gruppe an Bord gekommen. Die meisten von ihnen sind Familien oder ältere Ehepaare. Auch ein Pärchen in unserem Alter ist dabei, das allerdings nicht so recht zu der Reisegruppe passen mag. Mit nackten Füßen und Leinenhosen laufen die beiden an Deck umher, lernen voller Enthusiasmus, wie man frische Frühlingsrollen zubereitet und gestehen sich dabei immer wieder gegenseitig ihre Liebe. "Deine Frühlingsrolle gleicht einem aufgehenden Stern am Himmel", klingt es mir noch in den Ohren. Er trägt lange Haare, sie Dreadlocks. Sein Kapuzenpulli hat bereits …

Erfahrungen mit der Menstruationstasse Me Luna

Girl Talk // Me Luna – Warum du jetzt auf eine Menstruationstasse umsteigen solltest

Die meisten von euch haben sicherlich schon mal von Menstruationstassen gehört, alle anderen haben jetzt vermutlich einen kleinen WTF-Moment. Das Thema liegt mir ehrlich gesagt schon länger am Herzen, bloß gibt es bekanntlich so Dinge, über die spricht man einfach nicht gern – besonders in der Öffentlichkeit. Dazu gehören Krankheiten, emotionale Wehwehchen – und eben auch die Periode. Aber genau hier liegt der Hase doch schon im Pfeffer: Wie kommen wir überhaupt darauf, all diese Umstände auf eine Stufe zu stellen? Die Tage sind schließlich keine Krankheit. Nein, sie gehören zum weiblichen Körper dazu wie die beiden X-Chromosomen – nicht mehr und nicht weniger. Und auch – oder gerade weil  – in unserer Gesellschaft bereits jungen Mädchen eingebläut wird, dass die Menstruation etwas Schmutziges sei, etwas, über das man nicht reden und das man schon gar nicht sehen möchte, ist es umso wichtiger, öfter mal ungeniert darüber zu plaudern.  So funktioniert die Me Luna  Kommen wir also zurück zur Menstruationstasse. Dabei handelt es sich um eine wunderbare Alternative zur herkömmlichen Monatsygiene wie Tampons, Binden und Co., die folgendermaßen …

Outfit mit Poncho - Teaserbild für So findest du deinen Modestil

Step by Step // So findest du deinen eigenen Modestil

Ehrlich gesagt ziehe ich den Hut vor all denjenigen, die bereits ihren eigenen Modestil gefunden haben. Wie gerne würde ich ebenfalls mit solcher Leichtigkeit wie die Supergirls von This Is Jane Wayne oder Stilikonen wie Pandora Sykes solch fabelhafte Looks aus meinem Kleiderschrank hervorzaubern, die meine Persönlichkeit nicht besser unterstreichen könnten und dabei auch noch unglaublich gut aussehen. So weit ist es bei mir aber noch lange nicht und im Prinzip bin ich auch der Meinung, dass es überhaupt selten den einen Stil gibt oder geben muss, sondern wenn dann bloß eine bestimmte Richtung – aber diese zu finden ist eben gar nicht so einfach. In gewisser Weise ist die folgende Anleitung also gar nicht mal nur für euch geschrieben, sondern richtet sich genauso an mich selbst. Denn auch, wenn ich mich beruflich und privat tagtäglich mit Mode beschäftige, so bleibt mein eigener Kleiderschrank dabei manchmal ganz einfach auf der Strecke. Heute gibt's deshalb ein paar Tipps zur Stilfindung, zu den Voraussetzungen, zur Umsetzung und zum Durchhaltevermögen. Eine modische Herausforderung für 2017 quasi – wer von euch macht mit?  1. Lass dich inspirieren Bestimmt …

Pressebild der Holunderserie von GG's True Organics

Beautyliebling der Woche // Vegane Naturkosmetik von GG’s True Organics mit Holunder

Sich vegan zu ernähren, ist (zumindest in Berlin) überhaupt kein Problem. An fast jeder Dönerbude gibt es eine komplett tierleidfreie Variante, in jedem Supermarkt ein mehr oder weniger großes Sortiment. Die Suche nach veganer und Naturkosmetik finde ich oft umso anstrengender, vor allem, wenn das Produkt äquivalent zum "herkömmlichen" sein soll. Die Sonnencreme weißelt, das Haarspray will nicht halten und der Lippenstift ist nach fünf Minuten verschwunden? Das muss nicht sein. Mit etwas Geduld und Recherche findet man mittlerweile wahre vegane und natürliche Schätze, die nicht nur ihr kosmetisches Versprechen halten, sondern auch noch besonders sanft zur Haut sind. Ein paar meiner Favoriten habe ich euch in der Vergangenheit schon vorgestellt, zum Beispiel die Augencreme von Pai oder die Deocreme von Wolkenseifen. Neu in meinem Kosmetikbeutel ist die Gesichtscreme von GG's True Organics mit den besten Wirkstoffen des Holunder. Bisher kannte ich diesen nur als Mamas leckeren Gelée auf der Frühstücksstulle, meine Haut mag Holunder allerdings scheinbar genauso sehr wie mein Bauch. Doch weshalb eigentlich ausgerechnet die kleinen lila Beeren?   Kaum zu glauben, aber wahr: …