Alle Artikel mit dem Schlagwort: Labels

Auf der Suche nach neuen Inspirationen? Goldfasanblog stellt dir regelmäßig kleine wunderbare Labels zu den Themen Fashion, Accessoires, Beauty und mehr vor.

Collage mit Fotos aus dem Atelier von e.a.seawear in Berlin

Label-Liebe // Wunderschöne Häkelbikinis von e.a.seawear aus Berlin

Berlin-Kreuzberg, Köpenicker Straße. Ich biege um die Ecke und befinde mich vor einem riesigen alten Fabrikgebäude. Vollbepackte Autos fahren durch die Einfahrt, ein Gabelstapler durchquert meinen Weg. Bin ich hier richtig? Zweiter Hinterhof, erinnere ich mich und betrete ein dunkles Treppenhaus. Der Fahrstuhl hat eindeutig schon bessere Zeiten gesehen. Nicht in die Lichtschranke stellen – alles klar. Ich fahre hinauf in den 5. Stock. Oben angekommen öffnet Eva mir die Tür. Ein heller Raum über den Dächern der Stadt. Genau die richtige Atmosphäre, um kreativ zu arbeiten. "Sucht ihr noch Mitmieter?", denke ich kurz und sehe mich näher um. Ein Moodboard, eine Nähmaschine, eine Kleiderstange – das ist also das Atelier von e.a.seawear. Eva hat Tee gekocht. Wir setzen uns an den Tisch. Häkelbikinis gibt es derzeit an jeder Ecke. Spätestens seit dem modischen Revival der 70er Jahre hängen sie in fast jedem Shop. Mit Tulum haben wir neulich quasi das Mekka der Häkelbikinis besucht, die dort bei einer Preisspanne zwischen 20 und 200 Euro natürlich genauso in ihrer Qualität variieren. Und hier liegt auch schon der Kniff: Häkelbikini …

Outfit ganz in Schwarz

Outfit // All Black mit den Stiefeletten von Zign STUDIO

Schwarz ist meine Lieblingsfarbe. Seit ich eine (fast) weiße Katze besitze, bleiben meine dunklen Kleidungsstücke jedoch oft im Schrank hängen und werden nur zu besonderen Anlässen hervorgeholt. Meistens habe ich nämlich keine Zeit und auch keine Lust dazu, mich morgens noch schnell von oben bis unten mit der Fusselbürste abzurollen – übrigens ein ständiger Begleiter in meiner Handtasche. Am Wochenende allerdings schon und deshalb habe ich heute auch einen herbstlichen All Black Look für euch im Gepäck. Sonntage müssen bequem sein und demensprechend fiel auch mein Outfit aus: Schwarze Mom-Jeans von Monki, dicker Kuschelpullover von Weekday und meine neuen Lieblingsstiefeletten von Zign STUDIO. Jap, richtig gehört – von Zign gibt's ab sofort eine ganz neue Premiumlinie mit insgesamt 15 schicken Modellen für Frauen und Männer, die allesamt aus hochwertigem Leder gefertigt sind und uns stilvoll durch den Herbst und Winter begleiten. Um das minimalistische und elegante Design in den Vordergrund zu stellen, ist jeder Schuh aus der Kollektion in Schwarz gehalten und dabei alles andere als langweilig. Mir gefallen vor allem der kantige Absatz und der recht auffällige …

Düfte bei Frau Tonis in Berlin

Berlin // Eine Sinnesreise mit Frau Tonis Parfum

Donnerstagabend in Berlin Mitte. Am Checkpoint Charlie freuen sich die Touristen wie immer darüber, dass man die Ampel auch diagonal überqueren darf. Am alten Grenzübergang werden wieder jede Menge Fotos geschossen. Ich biege in die Zimmerstraße und lasse den Trubel hinter mir. Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Laden, in dem sich bereits viele Menschen tummeln, hauptsächlich junge Frauen. Geschlossene Gesellschaft steht an der Tür – hier bin ich also richtig.  Ich trete ein und stehe ein paar Sekunden lang verloren am Eingang herum, bis ein netter junger Mann mir meine Jacke abnimmt und einen "Berliner Winter" anbietet. Das ist warmer Apfelsaft mit Wodka und Gewürzen, also genau mein Fall. Anschließend lasse ich meinen Blick durch den Laden schweifen, freue mich über das wunderschön cleane Design und den angenehmen Duft abseits von Douglas-Filialen oder der Parfüm-Abteilung bei Müller. Bei Frau Tonis gibt's zwar auch Parfüm, aber ganz anders. Auf einem Tisch mitten im Raum sind allerhand große Flakons verteilt, auf denen bestimmte Attribute stehen: pfeffrig, holzig, maritim – blumig, elegant, taufrisch – pudrig, elegant, betörend. Die Liste könnte …

Teaserbild mit Nähkästchen

Shoppingtipp Berlin // Die besten Stoffläden von DaWanda

Heute nutze ich die Gelegenheit und plaudere einfach mal wieder kurzerhand aus dem Nähkästchen – und zwar über meine Karriere als Schneiderin. Seid jetzt aber nicht allzu gespannt, die Geschichte ist nämlich ziemlich schnell erzählt. Besagte Karriere beschränkt sich streng genommen nämlich nur auf einen einzigen richtigen Höhepunkt, und der war, als ich im Anfängerkurs an der Volkshochschule in Neukölln ein Federmäppchen gezaubert habe. Dieses  mag ich allerdings immer noch sehr gerne, eine kleine Tasche aus rotem Blümchenstoff mit herzigem Innenfutter und sogar einem Reißverschluss. Wenn mich heute jemand fragen würde, wie das Mäppchen entstanden ist, müsste ich wohl zugeben, dass ich keine Ahnung habe. Ansonsten wären da noch eine Handyhülle, ein paar kleine Änderungen an zu langen Hosen und ein T-Shirt für meinen Mann auf der Schaffensliste, das ich ihm in stundenlanger Arbeit zum Geburtstag genäht habe und am Ende nicht richtig gepasst hat. Story of my life.  via Liebling Berlin Aus akuter Frustriertheit wurde die Nähmaschine dann erst mal in den Schrank manövriert, so richtige Freunde wurden wir einfach nie. Vielleicht sollte ich …

Collage zu Winterzauber Box von TrendRaider

TrendBox // Kleine große Glücklichmacher

Als ich klein war, fand ich Wundertüten immer ganz fabelhaft. Nicht unbedingt, weil sich mal mehr und mal weniger spannende Sachen darin versteckten, sondern viel eher, weil sie für mich etwas Besonderes waren. Zu Hause bekam ich sowas nämlich nicht, nur auf dem ein oder anderen Kindergeburtstag, kurz bevor man abends von den Eltern abgeholt wurde und dann stolz mit seiner kleinen Errungenschaft auf dem Schoß nach Hause fuhr. Genauso besonders finde ich unerwartete Aufmerksamkeiten, sei es ein Blümchen von einem lieben Menschen, ein Lächeln von einem Fremden auf der Straße oder ein Apfel vom Obsthändler nebenan. Überraschungen mag wohl jeder, da brauchen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden, denn sie verwandeln jeden noch so grauen Tag ganz plötzlich in eine rosa Wolke.

Berlin Fashion Week Trends

Berlin Fashion Week: 5 Trends, die wir uns 2016 merken sollten

Die vergangene Woche, die hatte es wirklich faustdick hinter den Ohren. Nicht nur, dass ich bei der Arbeit ein paar Aufgaben bekam, die ich mir selbst nie hätte träumen lassen und deren Lösung mir schier unmöglich schien; obendrein musste man bei all diesen Dingen auch noch möglichst gut aussehen – denn wie ihr alle wisst, gastierte in der Hauptstadt mal wieder der Modezirkus. Viel gelernt habe ich, viel gesehen, bin auf allen möglichen Veranstaltungen herumgewuselt – und am Ende hat meine Zeit leider nur für eine einzige Show gereicht, die ich mir ganz entspannt ansehen durfte. Das macht aber nichts, denn ich habe mir sagen lassen, dass genau diese Präsentation mit die beste der ganzen Fashion Week war – und ich selbst kann diese Euphorie nur bestätigen: Marina Hoermanseder, du Wunderbare, ich ziehe den Hut vor dir. Du hast mein Modeherz eine ganze Ecke schneller schlagen lassen, wirklich wahr.

Label-Liebe // Schmuck von Vibe Harsløf

Mit Schmuck ist das immer so eine Sache. Auf der einen Seite kann ich nicht genug davon bekommen, auf der anderen Seite habe ich aber nur zehn Finger, einen Hals, zwei Arme und Ohren. Feine Kreationen erlauben es zwar, gleich mehrere Lieblingsteile übereinander zu tragen, ich persönlich fühle mich dann allerdings oft gleich wie Mr. T und wähle deshalb fast jeden Morgen einzeln und sorgfältig meine Begleiter für den Tag aus. Meistens sind das meine drei Lieblingsringe und die Rakete von Malaikaraiss, Ohrringe trage ich eigentlich nie. Dabei schlummern welche von Vibe Harsløf schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste und in diesem Jahr wird es vielleicht endlich was mit uns <3 Super auffällig sind die Stücke der dänischen Schmuckdesignerin eigentlich nicht, ausgefallen dafür aber schon. Dank der wunderhübschen Ketten, Ringe und Armbänder könnte ich mir meine Nase immer wieder stundenlang am virtuellen Schaufenster plattdrücken und sowohl die hellen Perlen als auch die bunten Steine lassen mein Herz vor Freude hüpfen. Besonders ausgeklügelt finde ich allerdings wie bereits angedeutet die zauberhaften Ohrkreationen, die man übrigens ganz einfach ohne Löcher spazieren tragen kann, denn …

Detailaufnahme Armbanduhr von Dan & Deer

Label-Liebe // Dan & Deer – Vom Überpünktlichsein

Es gibt eine Sache, da bin ich so richtig deutsch: Ich hasse fast nichts mehr als Unpünktlichkeit. Das muss irgendwie an meinen Genen liegen, denn von meinem Vater habe ich eine quasi notorische Überpünktlichkeit geerbt, die oft darin gipfelt, dass ich schon eine halbe Stunde, bevor ich eigentlich losgehen muss, fertig angezogen in der Küche sitze. Von meinem Mann werde ich deshalb entweder regelmäßig ausgelacht, oder aber er ist furchtbar genervt, weil ich morgens mindestens zehn Mal "Tschüss" sage, bevor ich die Wohnung verlasse, wofür ich vorher zwar auch schon lange bereit bin, aber ich möchte ja auch nicht viel zu früh dort ankommen, wo ich verabredet bin.