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Einkaufszentrum McArthurGlen Provence und Rodin Ausstellung

Salut Rodin // Kunst und Mode in der Provence

Mode und Kunst gehören zusammen. Beide sind Kulturgut und ein Spiegel der Gesellschaft. In Frankreich gilt das erst recht, denn das Land blickt sowohl auf eine traditionsreiche Kunst- als auch Modegeschichte zurück und eignet sich deshalb besonders gut, um beides gemeinsam zu entdecken. Letzte Woche war ich in der Provence unterwegs und habe genau das getan: Shopping auf der einen und einen Vernissage-Besuch auf der anderen Seite. Erst im April hat in Miramas bei Marseille ein neues Designer Outlet von McArthurGlen seine Pforten geöffnet, übrigens das erste in Südfrankreich. Das hübsche Shoppingdorf sieht mit seinen kleinen pastellfarbenen Häuschen fast genauso hübsch aus wie die umliegenden Orte – typisch provençalisch eben. Nur eines ist anders: Hinter ihrer Fassade verstecken sich jede Menge modische Fundstücke. Vom italienischen Vintage-Store über kleine lokale Boutiquen bis hin zu großen Brands wie Sandro, The Kooples, Calvin Klein oder Zadig & Voltaire gibt es für jeden Geschmack genau das Richtige. Und wie es sich für ein Outlet gehört, überzeugen hier natürlich vor allem die Preise. Viele Teile sind bis um die Hälfte …

Schreibtisch im Homeoffice

Motivation // 5 Tipps, wie es mit dem Homeoffice endlich klappt

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich war schon immer eine große Freundin des Homeoffice. Meine Hausarbeiten sind grundsätzlich am heimischen Schreibtisch entstanden und nur im äußersten Notfall habe ich mich dafür in die Bibliothek gesetzt. Auch im Berufsleben habe ich vor allem kleine Büros schätzen und lieben gelernt, um weitestgehend ungestört arbeiten zu können. Ich bin unheimlich empfindsam, was Geräusche angeht und wenn ich konzentriert sein muss, kann mich schon die kleinste Bewegung im Raum aus dem Konzept bringen. Neulich habe ich ein Buch gelesen, in dem ich mich absolut wiedergefunden habe. Ein Kapitel darin heißt Ein Zimmer für sich allein und spielt auf den berühmten Essay von Virginia Woolf an. Darin steht unter anderem: „Damit auch Frauen große Romane verfassen könnten, müssten zwei Bedingungen erfüllt werden, wie Virginia Woolf schon 1929 schrieb: ‚Man gebe ihr ein eigenes Zimmer‘ und ein kleines Einkommen, von dem sie halbwegs leben könne. Diese Forderung gilt heute nicht nur für Frauen, sondern für alle, die kreative Höchstleistungen erbringen wollen. Teamfähigkeit, ständige Erreichbarkeit, Großraumbüros, transparente Architektur und zu große finanzielle Unsicherheit sorgen …

Collage mit Geschenkidee für den Muttertag

Muttertag // 6 kleine Geschenkideen unter 40 Euro

Fragt mich nicht, was es damit auf sich hat, aber heute bin ich mit genau dem richtigen Bein aufgestanden. Trotz Montagsblues und grauer Suppe vor dem Fenster habe ich um halb sieben mein Bettchen verlassen, eine Runde Sport gemacht und sitze deutlich früher als gewohnt am Schreibtisch. Scheint fast so, als hätte ich meinen Sechs-Wochen-Dauer-Jetlag endlich überwunden und die permanente Müdigkeit erfolgreich bekämpft. Vielleicht liegt es aber auch an der Vitamin-D-Überdosis vom Wochenende, denn in Dresden war am Samstag allerschönster Sonnenschein. Vielleicht auch an den Frühlingsgefühlen, die sich selbst von dicken Regenwolken in Berlin nicht aufhalten lassen. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, weshalb meine Muttertagsideen in diesem Jahr derlei kitschig ausfallen, obwohl weder meine Mama noch ich der klassische Rosa-Typ sind. Mit dabei: ein Erinnerungsbuch zum Ausfüllen, ein paar kleine Schönmacher, ein neuer Lieblingstee und ein wunderschöner Strauß von Bloomy Days. Mit dem Code „goldfasan“ bekommt ihr übrigens noch bis zum 14. Mai 20 Prozent Rabatt auf eure Bestellung bei den Bloomies! Alle Produkte im Überblick:  Blumenstrauß „Mommy’s Favorite“ von Bloomy Days Bronzer mit Blumenmuster von Artdeco …

Deutsche Ausgabe von Ronja Räubertochter

Kaffeeklatsch // Weshalb Ronja Räubertochter meine Kindheitsheldin war

Bis Facebook mal wieder seine Bestimmungen änderte, hieß ich dort Sonja Räubertochter. Das hatte allerdings nicht nur mit der Ähnlichkeit unserer Vornamen zu tun, sondern vielmehr mit meinem Faible für Astrid Lindgrens schönste Buchfigur. Als Kind habe ich meine illustrierte Ausgabe in regelmäßigen Abständen verschlungen und natürlich auch den Film gleich mehrmals gesehen. Ich liebte Ronja. Sie war klug, sie war mutig und sie war frei. Ich wollte immer genauso sein wie sie. Manchmal baute ich mir in meinem Kinderzimmer eine Höhle, holte mir unten aus der Küche eine Flasche Milch und ein Stückchen Brot, um so zu tun, als würde ich mit Birk Borkasohn im Mattiswald den Winter verbringen. Oder den Frühling. Oder den Sommer. Im Mattiswald gab es schließlich immer etwas zu erleben. Garstige Graugnome, wütende Wilddruden und ein unheilvoller Höllenschlund – das alles war ganz nach meinem Geschmack. Und dann war da ja noch diese schöne Liebesgeschichte. Derzeit wird in den Medien viel über bestimmte Motive in Kinderhörspielen gesprochen. Benjamin Blümchen ist als Wutbürger enttarnt, Bibi Blocksberg von altmodischen Geschlechterrollen geprägt und die Geschichten rund um TKKG weisen rassistische Züge …

Waffelherz

Kaffeeklatsch // Kassel – ein Liebesbrief an meine Heimatstadt

Neulich bin ich über folgenden Satz gestolpert: "Der eigene Geburtsort ist kein Verdienst." In Berlin bekommt diese Aussage eine besonders große Bedeutung, denn echte Berliner sind quasi die Ultras unter den Lokalpatrioten und alle Nicht-Hauptstadt-Kinder stehen automatisch eine Stufe unter ihnen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Berliner und die Stadt noch mehr, aber dieser Umstand ist nunmal Fakt. Berliner sind einfach die besseren Menschen, finden sie. Als Kasselanerin kann ich da schon gar nicht mithalten, denn Kassel ist die hässlichste Stadt der Welt. Mag man Kurzzeitbesuchern, Durchreisenden – oder Berlinern – Glauben schenken, dann gehörte Kassel eigentlich direkt von der Landkarte entfernt. Sechzigerjahrebausünden treffen auf Spießbürgertum. Höchstens der Herkules ist vielleicht ganz nett. Wieso findet die documenta eigentlich nicht in Berlin statt?  Jedes Mal, wenn wir in Berlin auf meine Heimatstadt zu sprechen kommen, muss ich mich rechtfertigen. Muss ich Kassel rechtfertigen, erklären, wieso es diesen unsäglichen Ort überhaupt gibt. Ehrlich, ich bin das leid. Auch meine eigene Beziehung zu der Stadt ist keine einfache, was weniger an ihr selbst als vielmehr an familiären Umständen liegt …

Ostereier

Berlin // 5 Dinge, die ihr an Ostern in der Hauptstadt unternehmen könnt

Ich für meinen Teil werde Ostern mal wieder in der Heimat verbringen. Mit Couchsurfing bei Mama, Osteressen bei Oma und Tanzbeinschwingen mit Extrawelt. Das wird bestimmt ein Riesenspaß, jawohl. (Fast) all meine besten Freundinnen werden nämlich auch da sein und es gibt endlich mal wieder ein großes Wiedersehen. Und was habt ihr am langen Wochenende so vor? Falls ihr in den kommenden Tagen in der Hauptstadt seid, gibt es jedenfalls allerhand zu entdecken. Deshalb habe ich heute auch die besten Oster-Events in Berlin für euch herausgesucht. Happy Easter allerseits!  Grünes Dinner in Neukölln Gründonnerstag könnte man wohl nicht wörtlicher nehmen: Lieblingsköchin Sophia Hoffmann lädt heute im Gasthaus Yodel in Neukölln zum veganen Dinner ein. Bei dem 3-Gänge-Menü erwarten euch unter anderem Omis Brennesselsuppe mit Erbsenstaub und Kokosschaum sowie Basilikum-Crème-Brûlée – hmm! Fünf Euro des Menüpreises werden an ein soziales Projekt gespendet.  Wann: 13. April, 19 bis 22:30 Uhr Wo: Yodel, Weserstraße 91, 12059 Berlin  Facebook-Event Osterfeuer im Britzer Garten Mein letztes Osterfeuer habe ich ungefähr vor zehn Jahren gesehen. Das muss schnellstens geändert werden. In Berlin könnt ihr zum Beispiel …

Blick auf Altbauten

Kaffeeklatsch // Berliner Nachbarschaften

Ich wage zu behaupten, dass wir ganz passable Nachbarn sind. Abgesehen von gelegentlichen verbalen Auseinandersetzungen oder hier und da mal einer Youtube-Party bekommt man von uns im Haus nicht (mehr) allzu viel mit. Früher war das schon anders, wenn regelmäßig unser Nachbar von obendrüber vor der Tür stand und uns darum bat, die Musik doch bitte leiser zu stellen – sein Aquarium würde schon vibrieren. Paradoxerweise war dieser Nachbar ein in die Jahre gekommener Punker, der sich selbst den schönen Spitznamen Terror gegeben hatte. "Schon wieder dieser Spießer", dachten wir jedes Mal, wenn es erneut klingelte und Terror uns anbot, sich eine Schachtel Tennisbälle mit uns zu teilen, damit wir alle gemeinsam den Schall unserer Boxen dämmen konnten. Er selbst hörte nämlich auch nur allzu gerne Musik – vorzugsweise beim Staubsaugen – was den Lautstärkepegel manchmal ins Unermessliche trieb. Mittlerweile ist Terror ausgezogen und ich muss zugeben, dass er mir manchmal fehlt. Weil es irgendwie doch immer lustig war, wenn seine Stieftochter pausenlos "T E R R O R" durch unseren Hausflur brüllte, wenn es Mittagessen gab. …

Flatlay mit Landkarte und Technik

Kaffeeklatsch // Von Taschenaschenbechern und Spiegelreflexkameras – eine Reiseerfahrung

In meiner neuen Rubrik 'Kaffeeklatsch' werde ich euch ab sofort an meinen Gedanken aus dem Alltag teilhaben lassen. Es geht um Dinge, die mich bewegen und Texte, die mir in den Sinn kommen. Manchmal werde ich mir Luft machen, manchmal meinem Drang zum Schreiben nachgehen und manchmal auch nur kurz und knapp meine Meinung zu etwas äußern. Willkommen in meinem Kopfkino! Durchgefroren aber glücklich klettern wir vom Tagesboot zurück auf unsere Dschunke. Noch eine Nacht werden wir auf See in der wunderschönen Bai Tu Long Bay verbringen. Viele Passagiere von gestern sind bereits abgereist, stattdessen ist eine neue Gruppe an Bord gekommen. Die meisten von ihnen sind Familien oder ältere Ehepaare. Auch ein Pärchen in unserem Alter ist dabei, das allerdings nicht so recht zu der Reisegruppe passen mag. Mit nackten Füßen und Leinenhosen laufen die beiden an Deck umher, lernen voller Enthusiasmus, wie man frische Frühlingsrollen zubereitet und gestehen sich dabei immer wieder gegenseitig ihre Liebe. "Deine Frühlingsrolle gleicht einem aufgehenden Stern am Himmel", klingt es mir noch in den Ohren. Er trägt lange Haare, sie Dreadlocks. Sein Kapuzenpulli hat bereits …