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Hochzeit // 4 Tipps, um ein günstiges Brautkleid zu finden

Braut mit Brautkleid im Vintage Stil, Haarkranz und Brautstrauß

In letzter Zeit wurde ich oft nach meinem Brautkleid gefragt, denn scheinbar ist es derzeit gar nicht so einfach, ein hübsches Modell zu finden, ohne dafür gleich ein ganzes Vermögen auszugeben. Meines war ehrlich gesagt auch ein richtiger Glücksgriff, denn ich habe es im Vorbeigehen durch das Schaufenster gesehen und mich auf den ersten Blick verliebt. Das war in Marseille, im Mango Outlet, und ganz ohne Glamour oder großes Trara. Bei der Anprobe gab es natürlich weder ein Gläschen Sekt, noch standen meine liebsten Freundinnen um mich herum. Ganz im Gegenteil: ich erinnere mich an eine dunkle, enge Kabine, schlechtes Licht und meinen Freund, der vor dem Vorhang wartete. Nicht die besten Voraussetzungen für den Kauf eines Hochzeitskleides, aber in diesem Moment war ich trotzdem mehr als happy, denn ich wusste, dass es das Richtige ist. Falls du auch gerade auf der Suche bist, habe ich für dich die besten Tipps und ein paar hübsche Modelle aus den Onlineshops herausgesucht. 

1. Früh genug anfangen

Klingt wie eine Floskel, ist aber tatsächlich wahr. Wenn ihr genügend Budget habt, werdet ihr sicherlich auch spontan noch ein schönes Brautkleid finden. Wollt ihr aber lieber etwas weniger Geld dafür einplanen, dann solltet ihr früh genug mit der Suche beginnen. Ich habe schon über ein Jahr vorher das Internet durchforstet und mir eine Menge Links abgespeichert. Mit der richtigen Inspiration könnt ihr die Suche von Anfang an eingrenzen. Mögliche Onlineshops sind Zalando und Mango, aber auch Portale wie Etsy und DaWanda. Stores wie ASOS oder Edited (ab 7. April) von ihnen haben mittlerweile sogar eigene, günstige Bridal Kollektionen auf den Markt gebracht.

2. Ein Hochzeitsboard auf Pinterest erstellen

Um erst einmal herauszufinden, welcher Stil euch gefällt, legt ihr am besten ein Board auf Pinterest an und sammelt dort diejenigen Looks, die euch am meisten ansprechen. Dabei könnt ihr entweder ganz spontan auf euer Herz hören oder euch zum Beispiel an der Art eurer Hochzeit orientieren: Wird es elegant und festlich oder eher locker und ungezwungen? Ein riesiges Tüllkleid passt wohl eher weniger zur DIY-Hochzeit auf dem Bauernhof und auf einem Schloss sollte es nicht allzu leger sein. Generell gilt aber: Ihr müsst euch wohlfühlen und deshalb solltet ihr auch genau das Brautkleid kaufen, auf das ihr Lust habt. 

3. Online und offline suchen

Für die ersten Sichtungen ist Onlineshopping natürlich bequemer, letztendlich solltet ihr aber auch anderweitig die Augen offen halten. Ich habe mein Kleid gefunden, als ich gar nicht damit gerechnet habe und dann ging alles schneller als gedacht. Die Vorteile im Laden liegen außerdem auf der Hand: Ihr könnt direkt anprobieren, müsst nicht zurückschicken oder umtauschen und könnt vielleicht sogar schon kleine Änderungen vornehmen lassen. Dabei muss es übrigens nicht immer ein Brautmodengeschäft ein. Seht euch doch einfach mal bei den Kleidern der Highstreet-Ketten um. Auch dort gibt es manchmal schöne weiße Maxikleider, die den Zweck mindestens genauso gut erfüllen und ebenso schön wie günstig sind.

4. Von Anfang an auf Accessoires achten

Haltet bei der Brautkleidsuche auch immer schon die passenden Accessoires, Schuhe und Co. im Blick. Es macht nämlich keinen Sinn, ein günstiges Hochzeitskleid zu kaufen, um anschließend für das Drumherum unheimlich viel Geld auszugeben (es sei denn, ihr möchtet das so). Gerade bei den Schuhen habe ich mich ziemlich schwer getan, weil ich mir nicht schon vorher überlegt hatte, was ich eigentlich will und was überhaupt zum Kleid passt. Eigentlich war nur klar, dass sie keinen oder nur einen kleinen Absatz haben sollen, da ich auf der Wiese nicht mit hohen Hacken herumlaufen wollte und sie auch sonst nicht mein Fall sind. Am Ende hatte ich sicherlich 15 Paar Schuhe zu Hause und die Entscheidung fiel mir wahrlich nicht leicht. Letztendlich sind es schlichte Schnürballerinas von Kiomi geworden, die vom Stil her super zum Kleid passten und obendrein auch noch richtig bequem sind. 

Haarkranz für Hochzeit mit Schleierkraut

Brautstrauß mit Sukkulenten und Pfingstrosen
Alle Fotos: willstdumitmirgehen.berlin

Die Vorteile eines günstigen Hochzeitskleides 

Und unter uns gesagt: Hätte es mein Konto erlaubt, wäre ich zu diesem Anlass natürlich auch lieber schnurstracks zu Kaviar Gauche marschiert und hätte mir bei den Berliner Designerinnen das Kleid meiner Träume ausgesucht. Oft kommt es aber eben anders, als man es sich vorher ausmalt – doch deshalb muss es noch lange nicht schlechter sein. So ein günstiges Hochzeitskleid kann nämlich einige Vorteile haben: 

  • Das Geld entweder sparen oder in einen anderen Programmpunkt der Hochzeit investieren (Getränke, Buffet, Musik oder vielleicht doch noch mehr Gäste, als geplant …? )
  • Nicht ständig auf den Zustand des Kleides achten müssen. Malheure wie ein großer Rotweinfleck sind natürlich immer ärgerlich, alles andere kann man aber leicht verschmerzen. Irgendwann hatte ich zum Beispiel einen Riss im Ärmel, war dafür aber um ein lustiges Foto reicher. 
  • Meistens sieht man dem Kleid nicht mal an, ob es denn jetzt 100 oder 1000 Euro gekostet hat. 

Letztendlich bestand mein Brautlook aus folgenden Teilen: Maxikleid von Mango (reduziert auf ca. 80 €), Riemchenballerinas von Kiomi (derzeit hier im Sale für 36 €!), goldene Clutch aus Leder (ca. 30 €), Brautstrauß und Haarkranz von Blumenbett (70 €), Brosche von meiner Oma (unbezahlbar). Vielleicht ist bei den folgenden Fundstücken auch ein passendes Brautkleid für dich dabei?

Brautpaar im Vintage Stil

Die schönsten Modelle aus den Onlinestores

Hier findet ihr ein paar der schönsten Kleider unter 400 Euro. 

 
 

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2 Kommentare

  1. Danke für die Tipps! Dank dir bin ich gleich angefangen und habe ein Pinterest-Hochzeits-Board gemacht, und das, obwohl ich noch nicht mal „ja“ gesagt habe! (Also einen Antrag bekommen)

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