Herz, Lifestyle
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Diary // Vom Erwachsenwerden

Titelbild mit Konfetti

Irgendwie ertappe ich mich in letzter Zeit immer öfter dabei, dass ich mich alt fühle. Dabei bin ich gerade mal 27. Meistens resultiert dieses Gefühl daraus, dass ich einfach keine Lust mehr habe, feiern zu gehen. Und dass mir meine beiden freien Tage am Wochenende zu wertvoll sind, um sie entweder schlafend, verkatert oder bis zum nächsten Mittag tanzend zu verbringen. Ja, okay – und natürlich daraus, dass in meinem Gesicht so langsam die ersten Fältchen zu sehen sind. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zum Glück gibt es – wenn auch nur selten – immer noch diese Abende, an denen mir das alles egal ist. Erst letzten Freitag war so einer. Obwohl ich wusste, dass ich am Wochenende noch tausend Dinge erledigen muss, habe ich auf dem 30. Geburtstag einer Freundin so viel Pfeffi und Sekt mit Erdbeeren getrunken, dass ich irgendwann alle Vorsätze über Bord geworfen und meinen Liebsten eingepackt habe, um gemeinsam mit unserem Kumpel Tobi in den Keller zu fahren. Um den Stress um uns herum mal wieder kurz zu entschwinden, einfach nur die Musik zu genießen – und vielleicht auch, um die guten alten Zeiten zu zelebrieren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am nächsten Morgen hatte ich fast alles, was in der Nacht passiert ist, schon wieder vergessen. Aber anstatt mich deshalb schlecht zu fühlen, war ich bloß glücklich. An mehreren Spuren konnte ich nämlich ablesen, dass es ein schöner Abend gewesen sein muss: Mein Kontoauszug sagte mir, dass ich 50 Euro in billigen Fusel für mich und meine Freunde investiert habe. Meine schmerzenden Beine sagten mir, dass die Musik gut gewesen ist. Und die Flecken auf meinem Pullover sagten mir, dass es auf dem Heimweg noch einen Falafel gegeben hat. Jackpot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und als wir am Sonntag mit unserem Hund an der Spree entlangliefen und der Wind den dröhnenden Bass von der Arena herüberwehte, da fühlte ich mich plötzlich nicht mehr ganz so alt, nur weil ich keine Lust zum Tanzen verspürte und es mir nicht vorstellen konnte, noch am Tag zuvor ein Teil dieser Menge gewesen zu sein. Ich spürte, dass es okay ist, wenn diese Abende seltener werden. Dass sie erst dadurch etwas Besonderes sind. Und dass alles gut ist, solange es sie ab und zu noch gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#sonntagmorgen #katerholzig #spree

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